Länderporträt: Norwegen

Norwegen  Fotograf: Britta Pedersen Norwegen schaut auf eine einerseits betrübliche, andererseits triumphale Eurovisionsgeschichte zurück: Drei Mal gewann das skandinavische Land (1985 mit den Bobbysocks und ihrem "La det swinge" sowie 1995 in Dublin mit Secret Garden und "Nocturne" und 2009 mit Alexander Rybak und "Fairytale"). Zugleich aber landete das Land am häufigsten auf dem letzten Platz, nämlich elf Mal.

2011 in Düsseldorf sollte die gebürtige Kenianerin Stella Mwangi mit "Haba Haba" das skandinavische Land zum Erfolg führen. Doch trotz ihres Partyhits und ihrer begeisternden Art auf der Bühne, musste das junge Talent überraschend schon nach dem Halbfinale die Heimreise antreten. Trotz des mäßigen Ergebnisses hatte Norwegen 2011 doch noch etwas zu feiern - seine 50. Grand-Prix-Teilnahme.

2012 in Baku stellte sich Tooji Keshtkar im Halbfinale seiner Konkurrenz. Der damals 23-Jährige sicherte sich mit dem Lied "Stay" einen Platz für das Finale. Dort landete er allerdings auf einem enttäuschenden Platz 26.

2013 wendete sich das Glück für Norwegen wieder: Nach Malmö fuhr Margaret Berger mit dem Titel "I Feed You My Love" - und konnte sich mit dem kühlen Elektro-Song den vierten Platz ersingen.

Nach Kopenhagen schickten die Norweger 2014 Carl Espen mit "Silent Storm". Der Kriegsveteran und ehemalige Türsteher, dem seine Kusine eigens den Song komponiert hat, kehrte in Kopenhagen sein Innerstes nach außen. Das Publikum belohnte dies mit Rang acht.

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Halbfinale

Porträt

Underdog im Rampenlicht

Der norwegische ESC-Teilnehmer Carl Espen © Kim Erlandsen/NRK Fotograf: Kim Erlandsen/NRK

Der Norweger Carl Espen ist eigentlich Schreiner und Türsteher. Doch wenn er die Ballade "Silent Storm" singt, ist es, als hätte er nie etwas anderes getan. Ihm gelang Rang acht.

Norwegen

Länderinformationen

Landkarte Europas und gelbe Sterne © Fotolia.com Fotograf: vaso

Wolthers Welt

Die Bobbysocks vor der Norwegischen Flagge. (Bildmontage) © Fahne: Fotolia, Quelle Künstler: picture-alliance / dpa Fotograf: Fahne: Juergen Priewe, Fotograf Künstler: EPA

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