Dänemark hat erstmals 1957 in Frankfurt am Main am Grand Prix Eurovision teil. Birthe Wilke und Gustav Winckler landeten mit ihrem Lied "Skibet skal sejle i nat" auf dem dritten Platz.
Von 1967 bis 1977 verzichtete das skandinavische Land auf eine Teilnahme, erst 1978 in Paris waren die Dänen wieder mit von der Partie. Zwei Mal konnten sie den Grand Prix schon nach Hause holen: 1963 mit Grethe & Jörgen Ingmann ("Dansevise") in London sowie 2000 mit den Olsen Brothers. Sie holten bei dem Finale in Stockholm mit "Fly On The Wings Of Love" den Pokal nach Hause.
Traditionell feiert Dänemark - wie die skandinavischen Nachbarländer - im Vorentscheid eine große Grand-Prix-Party. Mehrere Vorrunden sind nötig, bis am Ende der dänische Kandidat für den ESC feststeht. Und die Bilanz von Deutschlands nördlichem Nachbarland ist deswegen auch im Finale gut: 23 Top-Ten-Plätze in 41 ESC-Teilnahmen.
An diese Erfolge konnte Soluna Samay 2012 mit "Should've Known Better" nicht anknüpfen. Zwar gelang ihr der Sprung ins Finale, aber am Ende reichte es für die junge Sängerin nur für Rang 23.
2013 setzte Dänemark alle Hoffnung auf Emmelie de Forest mit "Only Teardrops". Und die zierliche Sängerin im Barfuß-Look, die bei den Buchmachern vorn lag, holte die ESC-Trophäe beim Finale im schwedischen Malmö.

Welche Länder nehmen am ESC teil? Klicken Sie sich durch die interaktive Europa-Karte.