Kein Land war so häufig beim Grand Prix vertreten wie Deutschland. Seit der Premiere 1956 in Lugano setzte Deutschland nur einmal aus: Das war 1996, weil Leons "Blauer Planet" von der Jury nicht für das Finale zugelassen wurde. Den lang ersehnten Sieg gab es zum ersten Mal 1982: Nicole schaffte es in jenem Jahr im englischen Harrogate mit "Ein bisschen Frieden".
Zum zweiten Mal gewann Deutschland 2010 den Eurovision Song Contest. Lena war mit ihren 19 Jahren damit das gelungen, was 27 Jahre lang nicht klappen wollte: Sie sang sich mit "Staellite" auf den ersten Platz.
Das wollte sie 2011 wiederholen und trat als Titelverteidigerin an. Mit "Taken By A Stranger" wollte sie Punkte aus Europa sammeln. Mit ihrem Titel erreichte sie das selbst gesteckte Ziel: Einen Platz in den Top Ten. Lena holte den zehnten Platz.
Die Nachfolge von Deutschlands zweiter ESC-Gewinnerin tritt 2012 Roman Lob an. Er singt "Standing Still", einen Song des britischen Jazzmusikers Jamie Cullum. Deutschland ist als "Big Five"-Land direkt für das Finale am 26. Mai gesetzt.
Finale

Von Schlager bis Techno: Ein Blick auf Deutschlands Musikgeschichte.

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