Finnland war erstmals 1961 beim Grand Prix dabei - und 35 Jahre später der Sensationsgewinner von Athen: Niemand hatte 2006 mit den Rockern von Lordi gerechnet. Kein Wunder: Neben Norwegen ist Finnland das Land, das in der ESC-Geschichte am häufigsten unter den letzten drei landete.
2011 schickte Finnland den Gegenentwurf zu Lordi ins Rennen: Paradise Oskar war erst süße 20 Jahre alt und sang mit unschuldigem Charme und einem Weltretttungslied an. Er schaffte ohne Probleme den Sprung ins Finale, musste dort dann als erster auf die Bühne. Manch einer handelte ihn als Geheimfavorit, doch am Ende reichte es nur für den 21. Platz.
Beim ESC 2012 soll nun ein auf schwedisch gesungener Walzer eine bessere Platzierung einbringen: Pernilla Karlsson singt "När jag blundar" im ersten Halbfinale am 22. Mai.

Irving Wolther über bunte musikalische Einflüsse in der Musikgeschichte Finnlands.

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