Sein Grand-Prix-Debüt gab Großbritannien 1957 und ist das den Punkten nach gerechnet erfolgreichste Land der Geschichte des Eurovision Song Contest.
Neben einer Fülle von zweiten, dritten und vierten Plätzen ragen fünf Siege hervor: 1967 Sandie Shaw, 1969 Lulu, 1976 Brotherhood Of Man, 1981 Bucks Fizz und 1997 Katrina & The Waves. Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten: 2003 belegte der britische Song (punktlos) den 26. und letzten Platz - das schlechteste je erzielte Resultat eines Liedes bei einem Grand Prix ohne Halbfinale.
Seit Einführung der sogenannten "Big Four" bzw. "Big Five"-Regel gehört Großbritannien zu den vier (seit 2011 fünf) Ländern, die mit ihren Liedern nicht erst die Halbfinals bestreiten müssen, sondern einen gesetzten Finalplatz für sich beanspruchen können. Das hatte - wie für Spanien, Frankreich und Deutschland - nicht immer positive Auswirkungen auf das Länderergebnis: Immer wieder landete Großbritannien seitdem auf den hinteren Plätzen, nur Jade konnte 2009 mit "My Time" die Top Ten erreichen.
Einen erneuten Rückschlag gab es 2010 in Oslo. Der 19-jährige Josh Dubovie bekam für seinen Song "That Sounds Good to Me" nur 10 Punkte. Damit waren die Briten auf Platz 25 wieder die letzten. In Düsseldorf reaktivierten die Briten 2011 die Boyband Blue. Dieser Schachzug lohnte sich für sie, mit "I Can" landeten Blue am Ende auf dem elften Platz.
2012 soll es das britische Schlager-Urgestein Engelbert Humperdinck mit "Love Will Set You Free" richten. Als Kandidat eines "Big Five"-Landes muss er nicht um den Finaleinzug bangen, er ist direkt für den 26. Mai 2012 gesetzt.
Finale

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