Bis 1965 war die Inselrepublik nicht mit von der Partie - und ist trotzdem das erfolgreichste Teilnehmerland des Eurovision Song Contests geworden: Sieben Siege hat Irland auf dem Konto: 1970, 1980, 1987, 1992, 1993, 1994 und 1996.
Im neuen Jahrtausend ging es jedoch ein wenig bergab: In Helsinki 2007 erlebten die Iren den vorläufigen Tiefpunkt ihrer ESC-Geschichte: Letzter Platz im Finale. Noch schlimmer kam es 2008 für Spaßvogel Dustin the Turkey in Belgrad. Seine gerappte Geschichte der irischen Grand-Prix-Erfolge landete im ersten Halbfinale auf Platz 15 und verpasste damit den Einzug ins Finale.
Viel schlimmer ging es kaum. Insofern konnte die Band Sinéad Mulvey & Black Daisy 2009 mit ihrem rockigen Popsong "Et Cetera" die irische Erfolgsquote nur verbessern. Doch auch für sie war bereits im Halbfinale das Rennen gelaufen.
2011 sollten die 18-jährigen Zwillinge Jedward mit "Lipstick" Irland zu neuen Grand-Prix-Ehren verhelfen. Sie galten lange Zeit auch als Favoriten, doch daraus wurde nichts. Jedward wurden Achte. Aber auch ohne Sieg hat sich der ESC für das energiereiche Duo gelohnt. Nach dem Wettbewerb waren sie in vielen europäischen Charts vertreten. Das wollten sie 2012 nutzen, denn auch in Baku vertraten die hüpfenden Zwillinge Irland beim ESC. Ihr Titel "Waterline" sicherte ihnen zwar einen Platz im Finale. Insgesamt landete das schräge Duo allerdings nur auf Platz 19.
2013 in Malmö wollte Ryan Dolan wieder an die Erfolgsgeschichte der siebziger und achtziger Jahre anknüpfen. Doch beim internationalen Publikum kam sein Song "Only Love Survives" überhaupt nicht an. Er landete mit nur fünf Punkten auf dem letzten Platz.

Irland ist die erfolgreichste Nation beim Eurovision Song Contest.

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