Die Insel im Nordatlantik nahm erstmals 1986 am Eurovision Song Contest teil. Als bisher bestes Resultat erzielte Island zwei zweite Plätze: 2009 holte Yohanna mit ihrem Titel "Is It True?" einen Platz auf dem Siegertreppchen, 1999 war Selma mit "All Out Of Luck" bereits ein zweiter Platz geglückt.
Islands Beitrag für 2011 hatte einen traurigen Hintergrund. Sjonni's Friends vertraten die Insel in Düsseldorf mit "Coming Home". Der Song stammte aus der Feder von Sigurión Brink, genannt Sjonni, der den Titel auch beim isländischen Vorentscheid präsentieren wollte. Kurz zuvor erlag er jedoch einer Hirnblutung. Sechs befreundete Musiker gründeten daraufhin die Band Sjonni's Friends - und schafften überraschend den Einzug ins Finale. Dort holten sie den 20. Platz.
2012 sollte ein Duo Island auf einen guten Platz bringen: Greta Salóme und Jónsi konnten zwar mit "Never Forget" das Finale erreichen, jedoch belegten sie dort nur einen enttäuschenden 20. Rang.
2013 schickte Island Eythor Ingi ins Rennen. Er schaffte es im schwedischen Malmö mit dem Song "Ég á líf" im Finale auf Platz 17.

Island ist zu einer Hochburg der musikalischen Avantgarde geworden.

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