Italien zählt zu den Gründungsländern des Eurovision Song Contest. 39 Mal nahm das südeuropäische Land bis heute insgesamt teil, zweimal gewannen für Italien startenden Künstler. 1964 schaffte es Gigliola Cinquetti mit "Non ho l'eta (per amarti)" und 1990 Toto Cutugno mit "Insieme 1992" auf den ersten Platz.
1998 entschied Italien dann allerdings, nicht mehr beim Wettbewerb mitzumachen. Das Sanremo-Festival war die nationale Alternative, das europäische Festival musste ohne sein Gründungsmitglied auskommen.
Im Herbst 2010 meldete sich Italien überraschend für den ESC 2011 in Düsseldorf an und kehrte nach 13 Jahren wieder zum Eurovision Song Contest zurück. Als einer der fünf großen Geldgeber der EBU ("Big Five") ist der italienische Beitrag automatisch für das Finale qualifiziert. Italien gelang dann auch beinahe die Sensation: Raphael Gualazzi holte sich mit 189 Punkten den zweiten Platz in Düsseldorf.
Im Jahr zwei nach der Rückkehr zum ESC vertrat Nina Zilli mit dem zweisprachigen Titel "L'Amore È Femmina (Out Of Love)" Italien. Sie war als Big-Five-Kandidatin direkt für das Finale in Baku qualifiziert und konnte das Publikum überzeugen. Am Ende des Abends schaffte sie es auf Platz neun. Das südeuropäische Land sicherte sich damit die 27. Platzierung in den Top Ten.
Bei seiner 40. ESC-Teilnahme setzte Italien auf Musiker Marco Mengoni. Der 24-Jährige ist gleichzeitig Gewinner des traditionsreichen San-Remo-Festivals. Mit seiner Ballade "L'essenziale" belegt er in Malmö einen guten siebten Platz.
Finale

Marco Mengoni über die Unteilbarkeit der Zahl Drei und die Leidenschaft.

Die italienische Musikszene genießt international hohes Ansehen.

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