Lettland, im Herzen des Baltikums zwischen Litauen und Estland gelegen, ist einer der jüngsten Teilnehmer des Eurovision Song Contest. Im Jahr 2000 debütierte das Land in Stockholm mit der Gruppe Brainstorm und dem Titel "My Star" und belegte auf Anhieb den dritten Rang. Zwei Jahre später holte Marie N mit "I Wanna" überraschend den Sieg für Lettland - und damit den Song Contest 2003 nach Riga.
2011 konnten die Letten ihren Erfolg von 2003 nicht wiederholen. In Düsseldorf war schon im Halbfinale war Schluss. Musiqq überzeugten mit ihrem Titel "Angel In Disguise" die Jurys und Zuschauer nicht, obwohl das Duo in manchen Wettbüros zuvor hoch gehandelt wurde.
2012 in Baku ging Lettland mit einem fröhlichen Song mit ironischem Text an den Start. Anmary besang in "Beautiful Song" all die Träume und Hoffnungen, die sich an eine erfolgreiche ESC-Teilnahme knüpfen. Dabei blieb es aber auch. Sie scheiterte im Halbfinale.
In 2013 sollte das Beatbox- und Vocalduo PeR Lettland ins Finale bringen. In Malmö präsentierten sie ihren Rap-Popsong "Here We Go", kamen damit aber nicht über das Halbfinale hinaus.

In dem baltischen Land findet alle fünf Jahre ein riesiges Sängerfest statt.

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