Die Österreicher nahmen 1957 zum ersten Mal am Eurovision Song Contest teil. Bob Martin sang "Wohin, kleines Pony?" und landete auf dem letzten Platz. In den folgenden Jahren dümpelten die Österreicher im Mittelfeld und diese Serie der Misserfolge riss erst ab, als Udo Jürgens 1964 zum ersten Mal für Österreich ins Rennen ging. Er belegte mit "Warum nur, warum?" den sechsten Rang. In den beiden folgenden Jahren trat er zwei weitere Male für sein Heimatland an und holte 1966 mit "Merci Chérie" den Sieg an die Donau.
Nach dem schlechten Abschneiden 2007 in Helsinki beschlossen die Verantwortlichen in Österreich, ab 2008 auf die Teilnahme zu verzichten - es hatte in Helsinki nur für den vorletzten Platz im Halbfinale gereicht. 2011 kehrte Österreich zum Eurovision Song Contest in Düsseldorf zurück.
In einer groß angelegten Show suchte das österreichische Fernsehen nach einer würdigen Kandidatin für den ESC und fand Nadine Beiler. Die Sängerin hatte bereits vier Jahre zuvor in einer Casting-Show Fernsehluft geschnuppert und holte sich mit ihrer beeindruckenden Stimme und der klassischen Ballade "The Secret Is Love" das Ticket nach Düsseldorf. Dort überstand sie souverän das Halbfinale und landete auf dem 18. Platz.
2012 in Baku trat das Duo Trackshittaz für Österreich an. Trotz preisverdächtiger Bühnenperformance wurden sie mit dem witzigen Lied "Woki Mit Deim Popo" im Halbfinale nach Hause geschickt.
2013 in Malmö schickt Österreich die 18-jährige Natália Kelly mit dem leicht souligen Pop-Stück "Shine" ins Rennen. Sie konnte damit aber nicht ins Finale einziehen.

Österreich blickt auf eine bewegte Musikgeschichte zurück - ein Porträt.

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