Portugal trat zum ersten Mal 1964 beim Grand Prix Eurovision de la Chanson an - und wartet bis heute auf den ersten Sieg. Noch nicht einmal die Top Five sind innerhalb von 45 Teilnahme-Jahren in greifbare Nähe für Europas westlichstes Land gerückt. 1996 erreichte Portugal das bislang beste Ergebnis: Lúcia Moniz gelang damals ein sechster Platz mit "O meu coracao nao tem cor".
Auch der ESC 2011 in Düsseldorf brachte für Portugal kein Wende in seiner eher glücklosen ESC-Geschichte: Die politisch inspirierte Spaßtruppe Homens Da Luta nahm mit ihrem Song "A Luta É Alegría" soziale Missstände und die Revolutionsgeschichte des eigenen Landes aufs Korn. Doch Europa verstand den Song nicht - oder hatte schlicht kein Interesse an politischer Botschaft beim ESC. Und so schieden die Portugiesen im Halbfinale aus.
Mit folkloristischen Melodien tritt die Sängerin Filipa Sousa im Jahr 2012 für Portugal beim zweiten ESC-Halbfinale in Baku an. Die 27-jährige Interpretin will sich mit melancholischen Melodien gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Fado ist die traditionelle und bekannteste Musikrichtung Portugals.

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