1958 hat das skandinavische Land erstmals beim Eurovision Song Contest teilgenommen - und siegte bisher vier Mal: 1974 mit Abba, 1984 mit den Herrey's, 1991 mit Carola und 1999 mit Charlotte Nilsson. Die Popband Abba war der erfolgreichste Pop-Act, der je aus der Eurovision hervorging.
Ein Grund für den Erfolg der Schweden heißt sicherlich "Melodifestivalen", so nennt sich im hohen Norden die Vorentscheidsshow. Hier treten in zahlreichen Vorrunden Sänger und Gruppen aus ganz Schweden gegeneinander an. Anders als in Deutschland lange Jahre gilt eine erfolglose Teilnahme auch für bekannte Künstler jedoch nicht als Karriere-Falle. Im Gegenteil: Eine oder auch mehrere Teilnahmen beim Melodifestivalen sind für den Musikmarkt in Schweden unentbehrlich.
Nach der Riesen-Enttäuschung im Jahr 2010 - Schweden scheiterte schon im Halbfinale - waren die Hoffnungen 2011 umso größer. Eric Saade sollte mit seinem Song "I Will Be Popular" wieder an die alten Erfolge anknüpfen. Das gelang ihm auch. Während der Punktevergabe führte er sogar eine Zeit lang das Feld an, doch am Ende musst er sich Aserbaidschan und Italien geschlagen geben. Es reichte aber noch für das Treppchen, Schweden landete auf dem dritten Platz.
In diesem Jahr geht Loreen für Schweden an den Start. Mit dem ESC-Song "Euphoria" will sich die Sängerin im zweiten Halbfinale mit einer tänzerischen Bühnenshow gegen die Konkurrenz durchsetzen.

1974 gewann Abba mit dem Song "Waterloo" den ESC - und schrieb Geschichte.

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