Nur nicht den Überblick verlieren: Detaillierte Aufbaupläne sorgen dafür, dass Tausende Arbeitsschritte zum gewünschten Ergebnis führen.
Die kreisrunde ESC-Bühne mit dem formschön gebogenen Laufsteg zur kleineren Nebenbühne, dem sogenannten "Satelliten", ...
... wird von mehr als 2.000 Strahlern und Lichteffekten ins rechte Licht gerückt.
Kein Genussklettern: Techniker arbeiten mit Seilen gesichert an der Rückseite der Videowände ...
... deren vormontierte Elemente mit Kränen und Hebebühnen an ihren Platz gehievt werden.
Mithilfe von Leitern und Steigern montieren die Techniker jede einzelne Stange des Bühnengerüsts ...
... und so nehmen auch die beiden riesigen LED-Wände langsam Form an.
Erstaunlich, was in so kurzer Zeit aus Tausenden Einzelteilen entstanden ist.
Jeder Handgriff sitzt bei den erfahrenen Bühnenarbeitern und Technikern, die der ESC-Arena endlich Leben einhauchen.
Kein Job für schlampige Gemüter: Jede einzelne Schraube muss an ihren vorgesehenen Platz.
Das tonnenschwere Lichtrigg über der Bühne sieht in der riesigen Halle fast zierlich aus...
... während die kreisrunde Bühne an eine fliegende Untertasse erinnert.
Die Kollegen des Bayerischen Rundfunks richten bereits ihre Kameras ein...
... und für die Verantwortlichen der Show wird der beste Platz hergerichtet: Von hier haben Ton- und Lichtregie alles im Blick.
So viele Regler und Knöpfe: Die Steuerpulte für Licht und Ton werden installiert.
Auch die Wege zwischen den Sitzreihen der Zuschauer sind mit LEDs beleuchtet und müssen genau nach Plan angelegt werden.
Nach und nach nimmt die gewaltige ESC-Bühne Form an.
Vor der riesigen LED-Videowand entsteht die kreisrunde Bühne ...
... die auch mit Hunderten LED-Lichtschlangen bestückt wird.
Besonders die Techniker, die in luftiger Höhe die Lichtanlage aufbauen, ...
... müssen nervenstark und schwindelfrei sein, um für eine optimale Beleuchtung der ESC-Bühne und der Arena zu sorgen.
So sah es eine Woche vorher aus: Noch war von Bühne und LED-Wand wenig zu sehen.
Dafür hängen von der Decke unzählige Stahlseile und Traversen.
Im Fußballstadion denkt keiner mehr an Bälle oder Tore. Stattdessen sorgen Schwerlastplatten auf dem Boden dafür, dass der Innenraum mit Lkw und Kränen befahrbar ist.
Ein Blick auf die Zuschauerränge. Rechts oben befinden sich die Kommentatoren-Kabinen. Von dort aus wird Peter Urban für die TV-Zuschauer die Halbfinalshows und das Finale kommentieren.
Und so sieht Peter Urbans ESC-Arbeitsplatz von innen aus.
Lichttechniker bringen Scheinwerfer an den Traversen an.
Für das Lichtdesign werden mehr als sieben Kilometer Traversen verbaut. Am sogenannten Lichtrigg hängen dann zu den Shows über 2.200 verschiedene Lichtquellen.
Zwei NDR-Mitarbeiterinnen verfolgen die Umbauarbeiten in der Arena. Allerhöchste Pflicht dabei: das Tragen von Sicherheitshelmen und -westen. Auch Sicherheitsschuhe sind vorgeschrieben. Die formschönen Modelle passten aber leider nicht mehr auf das Bild.
Damit stets alles seine Richtigkeit hat, hängen überall in der Halle die Aufbaupläne.
Rund 40 Lkw mit jeweils 38 Tonnen Gewicht transportieren die einzelnen Teile zur Halle. Jedes Aufbauteil hat eine Nummer, damit am Ende auch alles am richtigen Platz montiert wird.