Christian Bruhn: Ehre der Nummer drei

Komponistenlegende Christian Bruhn (l.) beim OGAE-Clubtreffen in München 2012 © NDR.de Fotograf: Patricia Batlle Fast 2.000 Lieder stammen aus der Feder des heute in München lebenden Komponisten Christian Bruhn. Mehr als 2.000 Lieder stammen aus seiner Feder, darunter die Titelmelodien von Serien wie "Captain Future", "Heidi" und "Patrick Pacard" sowie Hits wie "Marmor, Stein und Eisen bricht" und "La Paloma ade". Von Christian Bruhn sind auch die ESC-Evergreens "Zwei kleine Italiener" (1962, Conny Froboess) und das deutsche Lied "Wunder gibt es immer wieder" von 1970 für Amsterdam, gesungen von Katja Ebstein, mit der Bruhn Anfang der 70er kurz liiert war. Die Komponistenlegende, die 1934 bei Hamburg geboren ist, erinnert sich:

Es war 1970 in Amsterdam. Deutschland lag auf Platz acht oder sieben und dann kam Spanien und, glaube ich, Jugoslawien. Die haben uns dann zum Platz Nummer drei gemacht.

1970: Eurovisie Songfestival

Katja Ebstein beim Grand Prix d'Eurovision 1970

Mit Stiefeln und Minikleid präsentierte sich Katja Ebstein als modernste Sängerin.

Große Ehre der Nummer drei

Es war für mich eine große Ehre, bei der Eurovision mit "Wunder gibt es immer wieder" Nummer drei zu sein. Nummer zwei ist, soweit ich weiß, vergessen.

Zu meinen Lieblingssongs aus der Geschichte des Eurovision Song Contest muss ich sagen: Ich bin ein ganz großer Fan von Abba, weil das die fleißigste Produktion und die genialste Pop-Produktion überhaupt ist. Ich bin ein Jazzfan, das kommt leider nicht oft im Radio. Ich fand den Durchbruch von Abba fantastisch.

Mein Grand Prix

BIldmontage: Ein historischer Fernseher mit einem alten modifizierten Euroviosionslogo. © iStock, Fotolia.com Fotograf: ginosphotos, NinaMalyna

Porträt

Katja Ebstein vertritt Deutschland 1980 beim Grand Prix

Geschichte

Katja Ebstein beim Vorentscheid zum Grand Prix d'Eurovision 1970