Die EBU hat bei ihrem jüngsten Vorbereitungstreffen für den Eurovision Song Contest 2012 in Baku mehrere Garantien von der Regierung aus Aserbaidschan erhalten. Ein Vertreter des aserbaidschanischen Fernsehens überreichte der Reference Group des ESC kürzlich in Genf einen offiziellen Brief des Premierministers, Artur Rasizade, wie die EBU berichtete.
Aus dem Präsidentenpalast dringen beruhigende Wort in die EBU-Zentrale.
In diesem Brief garantiert Aserbaidschan allen ESC-Reisenden im kommenden Jahr Sicherheit und eine vereinfachte Visa-Prozedur. Außerdem wird allen, die anlässlich des Song Contest nach Aserbaidschan reisen, Meinungs- und Versammlungsfreiheit garantiert.
Diese Garantien hatte die EBU von Aserbaidschan gefordert. Auf dem Meeting der Reference Group Ende August wurde über diese Themen ausführlich beraten.
Auch wenn es noch viele Monate hin sind bis zum Finale, warten schon jetzt viele Fans auf den Start des Ticketvorverkaufs. Der wird nicht vor Ende des Jahres beginnen, wie der verantwortliche Fernsehsender, Ictimai TV, erklärte.
Nun hat die Regierung in Baku doch die geforderten Garantien für alle Besucher des ESC 2012 abgegeben: Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind für die Gäste genehmigt.

ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber über den ESC 2012 in Baku.
Die Reference Group des ESC hat ihre Tagung in Aserbaidschan beendet.