Hat den Traum von der großen Bühne nicht aufgegeben: die Schweizerin Lys Assia.
Beim letzten Mal schied sie schon beim Vorentscheid aus und träumt doch immer noch von der großen Bühne: Lys Assia, die erste Grand-Prix-Siegerin von 1956, bewirbt sich erneut bei der Schweizer Vorauswahl und hofft, ins Finale des Eurovision Song Contest 2013 zu kommen. Wieder hat sie sich mit Hit-Produzent Ralph Siegel zusammengetan, allerdings geht die 88-jährige Chansonnière nun neue musikalische Wege. Zusammen mit den vier schwarzen Rappern der Hip-Hop-Gruppe New Jack aus Bern hat sie in München ein Stück eingespielt.
Das Schweizer Fersehen berichtet von den Dreharbeiten zu "All In Your Head".
Die Schweizer Sängerin und Siegel schieden 2011 mit dem Chanson "C'était ma vie" bereits in der Qualifikation aus. Im Rückblick sagte Assia dem Schweizer Magazin "Blick": "Das Stück war zu langsam, es hatte zu wenig Power". Der neue Titel sei viel moderner: ein Popsong mit Rap-Einlagen. Und gab sich prompt siegessicher: "Ich bin überzeugt, dass wir es diesmal schaffen werden". Auch Siegel zeigte sich begeistert: "Hier haben wir etwas ganz Großes geschaffen".
Assia und Siegel haben mit den Rappern von New Jack bereits ein Bewerbungsvideo gedreht. Sie hoffen, sich damit dann für die große Finalsendung am 15. Dezember im Schweizer Fernsehen qualifizieren zu können.
Mit einem Titel von Ralph Siegel und vier Rappern will die betagte Schweizerin Lys Assia beim ESC in Malmö antreten.

Die Schweiz ist nicht nur Gründungsmitglied des ESC - sie stellte auch die erste Siegerin Lys Assia.