Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab eröffneten das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest 2011 in der Arena in Düsseldorf.
Dino Merlin stand als erster Act auf der Bühne der Düsseldorfer Arena.
Mit dabei: das obligatorische Karo-Sakko und die Gitarre - lässig um die Schultern gehängt. Europa hat es gefallen: Dino vertritt Bosnien-Herzegowina im Finale.
Auch Nadine Beiler hat es für Österreich ins Finale geschafft. Inbrünstig sang sie ...
... im kleinen Schwarzen ihren Titel "The Secret Is Love".
Für die Niederlande hat es auch dieses Jahr nicht fürs Finale gereicht.
Zwar legten sich die 3Js mächtig ins Zeug, doch konnte sich ihr Song "Never Alone" nicht fürs Finale qualifizieren.
Die Mitglieder der A-Capella-Formation Witloof Bay starteten für Belgien mit schrägen Outfits und weltklasse Stimmen.
"Beam me up, Scotty" sangen sie aber nicht, obwohl ihre Bühnenshow an Raumschiff Enterprise erinnerte. Den Sprung ins Finale schafften Witloof Bay nicht.
Sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen, zu unterscheiden waren die TWiiNS aus der Slowakei auf der großen ESC-Bühne nur durch die unterschiedlichen Farben ihrer Mini-Schleppen-Kleider.
Fürs Finale qualifizieren konnten sie sich mit "I'm Still Alive" allerdings nicht.
Engelsgleich, umhüllt von Nebelschwaden, trug Mika Newton voller Inbrunst ihren Titel "Angel" vor.
Damit hat die Ukrainerin wohl den Nerv vieler ESC-Fans getroffen und sich in den Final-Olymp gesungen.
Das Bühnenbild von Zdob și Zdub kam hingegen nicht aus dem Himmel. Es erinnerte eher an eine Mischung aus "Clockwork Orange" und "Schneewittchen und die sieben Zwerge".
Die Stimmung in der Halle haben die Moldauer jedenfalls kräftig angeheizt und sich damit ihren Platz im Finale erkämpft.
Der Schwede Eric Saade war hoch gesetzt. Mit Spannung wurde seine Bühnenshow erwartet.
Und was angekündigt war, wurde dem Publikum auch geliefert. Eric zerschmetterte seinen Glaskasten und sicherte sich den Einzug ins Finale.
Christos Mylordos hat das Finale nicht erreicht und muss nun ohne ESC-Ehren zurück nach Zypern fliegen.
Vielleicht tröstet ihn ja seine entzückende Backgroundsängerin über den Misserfolg hinweg.
Poli Genova aus Bulgarien begann ihren Auftritt in einem langen Fetzenkleid mit Tattoo-Ärmeln. Eine Mischung aus Unschuldsengel und Rockerbraut.
Das Gewand entpuppte sich als Trickkleid, denn plötzlich waren die Walla-Walla-Anteile verschwunden. Leider schwanden auch Polis Chancen auf das Finale - sie bekam nicht genug Stimmen.
Siegessicher sprang Vlatko Ilievski aus Mazedonien während seiner Performance in die Luft.
Genützt hat es ihm aber nichts. Seinen Titel "Rusinka" wollen die Zuschauer nicht im Finale sehen.
Da machte Dana International schon ein recht zerknirschtes Gesicht. So, als hätte sie geahnt ...
... dass das zweite Halbfinale für sie nicht gut enden würde. Dana muss nun ohne ESC-Krone zurück nach Israel fahren.
Sexy im mini Glitzerkleid und Overknee-Stiefeln präsentierte Maja Keuc aus Slowenien ihren Titel "No One".
Sehr selbstbewusst und mit einem gehörigen Schuss Dramatik beherrschte sie mit ihren Tänzerinnen die Bühne - und tanzte sich ins Finale.
Hotel FM zählen zu den Überraschungsfinalisten.
Bis zu ihrer Qualifikation im rumänischen Vorentscheid waren sie in ihrem Heimatland kaum bekannt. Das dürfte sich mittlerweile geändert haben.
Schrill und bunt, so als wäre sie gerade einer bonbonfarbenen Kunstwelt entsprungen:
Getter Jaani verzauberte für Estland mit "Rockefeller Street" das Publikum und startet im Finale auf Platz 8.
Die ESC-Geschichte 2011 begann für Anastasiya Vinnikova aus Weißrussland schon nicht so glücklich.
Innerhalb weniger Wochen hatten sie und ihr Song einiges durchgemacht. Drei Mal wurde der Titel geändert. Trotz feuriger Bühnenshow fiel die endgültige Version "I Love Belarus" beim Publikum im zweiten Halbfinale dann durch.
Ihren Kollegen aus Lettland erging es nicht besser.
Musiqq konnten mit "Angel In Disguise" ebenfalls nicht punkten. Ob es an den etwas albernen Fliegen der beiden Herren lag?
A Friend in London aber haben es geschafft. Ihr Traum von einem besseren Morgen ging zumindest beim zweiten Halbfinale in Erfüllung.
Die Dänen starten mit "New Tomorrow" am 14. Mai im Finale auf Platz 3.
Ob Jedward die Tradition Irlands als erfolgreichstes ESC-Teilnehmerland nun fortsetzen können?
Sieben ESC-Siege kann die grüne Insel verbuchen. In den letzten Jahren lief es allerdings nicht mehr so gut. Das könnte sich nun mit dem schrillen Duo und "Lipstick" ändern.
Am Ende der Show sieht es so aus, als hätten die 19-jährigen Zwillige bereits den gesamten Wettbewerb gewonnen: Siegessprung mit Nationalfahne.
Nach der Show geht es für viele Fans und einige Teilnehmer des zweiten Halbfinales direkt zur Aftershowparty ...
Musiqq aus Lettland etwa lassen sich ihre Laune vom eigenen Ausscheiden nicht verderben und kommen zum Feiern her.
Alles in allem sind aber mehr Fans anwesend als ESC-Stars - die scheinen sich auch mal eine kleine Auszeit zu gönnen.