Strahlende Siegerin: Cascada-Frontfrau Natalie Horler überzeugt mit ihrem Song "Glorious" und löst das Ticket nach Malmö. Ob der Mini mit Tüll-Schleppe dazu beigetragen hat?
Gestartet ist der Abend aber mit einer ganz anderen: Stargast Loreen eröffnet mit ihrem Gewinnersong "Euphoria" die Show. Die Frau ist so cool, dass es während des Auftritts vom Hallendach schneit.
Direkt im Anschluss folgt unser deutsches ESC-Wunder. Lena weckt mit "Satellite" schöne Erinnerungen an Oslo 2010 und bringt die Zuschauer in der Halle in den Mitklatsch-Modus.
Humorvoll und charmant wie man sie kennt führt Gastgeberin Anke Engelke durch den Abend. Kunststück, ihre Moderationen sind ein Playback. Sagt sie zumindest ...
Er muss als Erster auf die Bühne: Finn Martin trägt sein "Change" voller Leidenschaft vor und man nimmt dem attraktiven Sänger ab, dass er wirklich etwas verändern will ...
... unterstützt von seinen Background-Trommlern gibt er auf der Bühne alles und hat offensichtlich Spaß dabei. Ändern kann er allerdings nichts daran, dass es am Ende nur für Platz neun reicht.
Mobilée hatten sich schon so auf Schweden und Kötbullar gefreut, wenn sie trotzdem fahren wollen, bleiben sie jedoch auf den Reisekosten sitzen.
Allerdings ist die Sängerin an diesem entscheidenden Abend gesanglich auch nicht ganz so sicher wie bei den Proben. Der Stimme von Caroline Wolter ist die Aufregung anzumerken.
Normalerweise treten sie spät in der Nacht in Clubs auf. Beim Vorentscheid beweisen die Blitzkids, dass ihre Show durchaus für eine Arenta taugt.
Für den Sieg reicht es zwar nicht, aber Frontfrau Nomi hat eindeutig den Preis für das extravaganteste Outfit verdient. Sie blinkt und glitzert wie eine lebende Diskokugel.
Ein Traum in Orange: Bühnenbilder und auch das Outfit von Betty Dittrich erinnern stark an die 1970er-Jahre.
Und das, obwohl die Sängerin diese gar nicht mehr miterlebt hat: Sie wurde erst vor 28 Jahren geboren - in der Nähe von Malmö.
Ein sehr ernstes Gesicht macht Ben Ivory bei seinem Auftritt. War er an diesem Abend zu verbissen?
Das lockerste an seinem Auftritt sind wohl die unzähligen Laser, die die gesamte Halle abfahren.
Eine Frau mit viel Power - vor allen Dingen in der Stimme. Auf aufwendige Kostüme verzichtet Saint Lu genauso wie auf überladene Lichteffekte.
Die Zeiten, in denen Tuba und Posaune uncool waren, sind vorbei - jetzt gibt es ja LaBrassBanda.
Kurz sah es so aus, als würden die fünf Süddeutschen gewinnen. Hoffentlich waren sie am Ende nicht allzu geknickt.
Ihr "Lieblingslied" trifft nicht den allgemeinen Geschmack: Mia Diekow wird nur Letzte an diesem Abend.
Sie wollten es sowohl den Pop- als auch den Klassikfans Recht machen. Am Ende reichte es für Nica & Joe mit ihrem Titel "Elevated" aber nicht.
Jeder Kirchenchor wird sie mit Handkuss nehmen, für den Sieg beim Vorentscheid reicht es bei den Priestern und Mojca Erdmann nicht.
Echte Profis und eine einwandfreie Performance - die Söhne Mannheims landen auf Platz drei. Damit kann man ruhigen Gewissens nach Hause fahren, aber eben nicht nach Malmö.
Goldregen für Natalie Horler: Cascada wird zur Band des Abends gekürt. Auf nach Malmö!
Es sieht allerdings so aus, als könnte die Sängerin das noch nicht so ganz glauben. Aber bis zum 18. Mai kann sie diese Nachricht ja noch verdauen.