Stand: 25.10.11 15:18 Uhr

Schweiz: Daniela Simmons

Daniela Simons 1986 beim Grand Prix.

Weißer Flügel und Föhnfrisur: Ganz Achtiger war der Auftritt von Daniela Simmons beim ESC 1986.

Daniela Simmons stammt aus einem italienischen Musikerhaushalt. Bereits mit 13 Jahren komponierte sie erste Lieder und studierte Klavier am Conservatoire de Lausanne. 1986 nimmt sie am Eurovision Song Contest im norwegischen Bergen teil und landet mit dem von Attila Sereftug und Nella Martinetti geschriebenen Song "Pas pour moi" nur einen Platz hinter der Siegerin Sandra Kim.

Danach wird der Song in fünf Sprachen produziert und in vielen Ländern gespielt. Nur in Italien, Simmons Geburtsland, kommt der Song nicht gut an.

Bruch mit ESC - Weg nach London

Daniela Simmons, Teilnehmerin von 1986 beim Grand Prix für die Schweiz © Daniela Simmons

Nach dem Grand Prix in Bergen kam der harte Bruch mit der Chansonwelt.

Danach geht die Musikerin für einige Zeit nach London. Dort nimmt sie mit dem legendären Produzenten Nigel Wright (der für Shak Attak und Madonna produzierte) und Mark Knopflers Bruder David Popmusik auf, weil sie nicht mehr die sentimentale Schlager- und Chanson-Musik des Grand Prix der 80er-Jahre singen möchte. Der Musikstil mit Knopfler erweist sich jedoch als "zu rockig, der Bruch mit dem Stil vom Grand Prix zu hart", so die Sängerin im Kurzinterview mit eurovision.de. Lieber als Rock wolle sie lyrische Pop- und Soulmusik machen.

Heute lebt die Komponistin und Sängerin mit ihrem Mann Attila Sereftug und dem gemeinsamen Sohn in Lausanne (Schweiz). Mit Sereftug bereitet Simmons für 2012 " eine Mischung aus Musical und Comedy über Filmmusik" vor.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 03.05.1986 | 21:00 Uhr