Benjamin Hartmann hat seine Chance auf ein Ticket nach Oslo nicht nutzen können. Bei seinem großen Auftritt in der zweiten Vorentscheids-Show hatte er sich für den gefühlvollen Song "Better Together" seines Idols Jack Johnson entschieden, der zwar perfekt vorgetragen wurde, aber möglicherweise zu wenig Power und Glamour für ein ESC-Casting hatte.
Der sympathische Musiker kommt aus dem idyllischen Örtchen Gschwend im Herzen des Schwäbisch-Fränkischen Waldes in Baden-Würtemberg und ist eher ein Freund leiser Töne und intelligenter Texte, die direkt ins Herz treffen. Gesangsunterricht und Fernsehauftritte kann der selbstständige Vermögensberater zwar noch nicht vorweisen, aber er konnte bei vielen kleineren Auftritten und Konzerten bereits einige Bühnenerfahrung sammeln und sah sich gut gerüstet für den deutschen Vorentscheid. Benjamin Hartmann singt nicht nur mit gefühlvoller Stimme, er spielt auch Gitarre, Bass und trommelt auf Cajons und anderen Percussions.
Den Eurovision Song Contest hat Benjamin bisher nur wenig verfolgt, lediglich Max Mutzke ist ihm noch gut in Erinnerung geblieben. Dennoch ist ihm bewusst, dass es sich um die weltweit größte Musikveranstaltung handelt und ihm gefällt die Vorstellung sehr, sein Heimatland Deutschland in Oslo zu vertreten - zumal der 25-Jährige noch nie in Norwegen war.
Seine musikalischen Vorbilder sind neben dem hawaiianischen Surfer und Musiker Jack Johnson auch Bob Marley, Nick Drake, Bob Dylan und Muddy Waters. Also eine schöne Mischung aus Reggae, Folk und Soul, die Benjamin auch bei "Unser Star für Oslo" möglichst überzeugend rüberbringen wollte. Bei seinem großen Auftritt hatte er sich für den gefühlvollen Song "Better Together" seines Idols Jack Johnson entschieden, der zwar perfekt vorgetragen wurde, aber möglicherweise zu wenig Power und Glamour für ein ESC-Casting hatte.