Schweiz: Céline Dion

Céline Dion beim Grand Prix d'Eurovision 1988  Céline Dion beim Grand Prix d'Eurovision 1988. Es gibt viele Künstler von denen man nach ihrem Auftritt beim Eurovision Song Contest nichts mehr hört. Sogenannte One-Hit-Wonder oder Entertainer, die mehr Wert auf das Bühnenoutfit als auf den Gesang legen. Céline Dion gehört nicht dazu. Die Kanadierin sang beim Eurovision Song Contest 1988 als Teilnehmerin für die Schweiz. Für den Superstar war der Grand-Prix-Sieg nur ein kleiner Schritt auf der musikalischen Karriereleiter. Dabei gewann Sie nur ganz knapp gegen den englischen Interpreten Scott Fitzgerald.

Die Punktevergabe

Luxemburg, Jugoslawien und die Schweiz - sie alle lagen abwechselnd bei der Punktevergabe in Dublin ganz vorn. Doch dann holten die Engländer mit großen Schritten auf. Vor der letzten Punktevergabe feierten die Briten bereits ausgelassen ihren sicher geglaubten ESC-Sieg. Doch die Punkte aus Jugoslawien brachten alles durcheinander: Sechs Punkte für die Schweiz und kein Punkt für England. Damit holte Dion mit nur einem Punkt Vorsprung den Sieg für die Schweiz. Ihr französischer Beitrag "Ne partez pas sans moi" hatte das Publikum überzeugt.

Das ehrgeizige Mädchen mit der gewaltigen Stimme

Die kanadische Popsängerin Celine Dion live auf der Berliner Waldbühne am 12. Juni 2008 © dpa - Bildfunk Fotograf: Britta Pedersen Vielleicht verhalf der Siegerin ihre bisherige Bühnenerfahrung zum ersten Platz. Bereits mit dreizehn Jahren sang Dion und war ein kleiner Star in ihrer Heimatstadt Quebec. Als jüngstes von vierzehn Geschwistern hatte sie gelernt sich durchzubeißen. Schon vor dem Musikcontest in Dublin feierte sie Erfolge mit der Single "D'amour ou d'amitié", die besonders in Frankreich ein Hit wurde.

Mit dem Album  "Falling Into You" 1996 erlangte Dion weltweiten Ruhm. Auch die bekannten Soundtracks zu dem Walt Disney Klassiker "The Beauty and the Beast" 1991 und dem Blockbuster "Titanic" 1997 sind von ihr. Im Laufe ihrer Karriere erhielt Dion zahlreiche Auszeichnung, wie zum Beispiel den "Oscar", den "Grammy " oder den "World Music Award".

Höhen und Tiefen in Dions Leben

In ihrer Heimat schuf sich Dion ein zweites Standbein: Im Dezember 1990 eröffnete die erste Filiale Ihrer Restaurantkette "Nickels" im Stil der Fünfziger Jahre.  Auch eine Parfüm-Serie und eine Sonnenbrillen-Kollektionhat die Künstlerin entworfen. 1995 heiratete Dion ihren 27 Jahre älteren Manager René Angélil. Das Paar bezog  eine Villa im Milliardärsviertel Admirals´Cove in Florida.

Im Februar 2001 wurde der gemeinsame Sohn  René Charles geboren. Neun Jahre später war Céline Dion erneut schwanger und brachte  im Oktober 2010 Zwillinge zur Welt.

TEILNEHMER 1988

Finale

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TEILNEHMER 1988

Dt. Vorentscheid

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  • 1. Platz
    Maxi & Chris Garden beim deutschen Vorentscheid 1988
    "Lied für einen Freund"
  • 2. Platz
    Cindy Berger beim deutschen Vorentscheid 1988
    "Und Leben will ich auch"
  • 3. Platz
    Bernahrd Brink & Gilda beim deutschen Vorentscheid 1988
    "Komm' ins Paradies"
  • 4. Platz
    G.G. Anderson beim deutschen Vorentscheid 1988
    "Hättest du heut' Zeit für mich"
  • 5. Platz
    Ann Thomas beim deutschen Vorentscheid 1988
    "Regenbogen-land"
  • 6. Platz
    Tommy Steiner beim deutschen Vorentscheid 1988
    "Insel im Wind"
  • 7. Platz
    Tammy Swift beim deutschen Vorentscheid 1988
    "Tanzen geh'n"
  • 8. Platz
    Michaela beim deutschen Vorentscheid 1988
    "Ein kleines Wunder"
  • 9. Platz
    Heartware beim deutschen Vorentscheid 1988
    "Ich geb' Dir mein Herz"
  • 10. Platz
    Rendezvous beim deutschen Vorentscheid 1988
    "Du bist ein Stern für mich"
  • 11. Platz
    Christian Franke beim deutschen Vorentscheid 1988
    "In Deiner Hand"
  • 12. Platz
    Thomas & Thomas beim deutschen Vorentscheid 1988
    "Träumen kann man nie zuviel"

Céline Dion

  • Song: "Ne partez pas sans moi"
  • Teilnahme: 1988 | Platz: 1
  • Land: Schweiz Schweiz
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Celine Dion vor Länderflagge Schweiz (Montage) © Picture Alliance, Fotolia.com Fotograf: ANP, Jürgen Priewe

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Schweiz  Fotograf:  Britta Pedersen