Mit der Musik hat Gitte Haenning früh angefangen. Bereits mit acht Jahren holte sie ihr Vater, der Schlagersänger Otto Johansson, auf die Bühne im dänischen Fernsehen, wo sie mit ihm Duette sang. Die am 29. Juni 1946 geborene Sängerin war die erste dänische Bürgerin mit dem Vornamen Gitte und der erste dänische Kinderfernsehstar, da sie nicht nur sang, sondern auch in Filmen mitspielte. Viele Jahre später sollte sie in einer Produktion mitspielen, die sogar für die Goldene Palme in Cannes nominiert wurde.
Mit 16 Jahren siegte Gitte im Jahr 1963 mit "Ich will nen Cowboy als Mann" bei den Schlagerfestspielen in Baden-Baden, wo ihre spätere Eurovisionskollegin aus Schweden, Siw Malmkvist, mit dem Hit des Jahres, "Liebeskummer lohnt sich nicht, den ersten Platz errang.
Gitte Haenning und Rex Gildo waren das Traumpaar der Schlagerszene in den 60er Jahren. 1973 ging die Dänin für Deutschland ins Grand Prix Rennen, wo ihr Beitrag "Junger Tag" auf dem achten Platz landete. Danach hat sie sich als "Bluesröhre" einen Namen gemacht und wurde "eine grandiose Jazzsängerin", wie Udo Lindenberg sagt.
Erfahren konnte der Fernsehzuschauer das in der NDR-Dokumentation von Mark Boettcher "Ich will alles – Die Gitte Haenning Story". Das Porträt von 2006 geht auch auf die erfolgreiche Show "Gitte Wencke Siw" ein, eine ursprünglich für ein paar Auftritte geplante Veranstaltung der drei skandinavischen Sängerinnen. Wegen der großen Nachfrage verlängerten die Skandinavierinnen ihre bundesweite Tournee über vier Jahre Jahr und tourten bis zum Herbst 2007 gemeinsam durch Deutschland.
Deutschland
Ein Interview mit Wencke Myhre, Siw Malmkvist und Gitte Haenning.

Wie schon 1968 trat Cliff Richard in Luxemburg als haushoher Favorit auf.