Mit seinem krausen Lockenkopf und den strahlenden Augen sang sich Izhar Cohen mit Unterstützung seiner Band Alpha-Beta beim Eurovision Song Contest 1978 in die Herzen der Zuschauer. Sein Lied "A Ba Ni Bi" handelte von einem altbekannten Thema: der Liebe. Dennoch konnte der schwungvolle Auftritt das Publikum überzeugen. Der 26-Jährige holte in Paris den Sieg für Israel.
Den Abstimmungsprozess konnte das israelische Fernsehpublikum nicht mitverfolgen, denn die Satellitenübertragungszeit war abgelaufen. Dennoch sprach sich der Sieg schnell rum und tausende junger Menschen feierten auf den Straßen. Selbst der Premier Menachem Begin schickte am frühen Morgen ein Glückwunsch-Telegramm ins Hotel Concorde Lafayette, wo der junge Sänger mit seinem Alpha-Beta Ensemble wohnte.
Izhar Cohen versuchte noch zwei weitere Male am Song Contest teilzunehmen. 1982 scheiterte er jedoch schon im israelischen Vorentscheid. Erst drei Jahre später konnte er mit seinem Song "Olé,olé" ein Ticket zum Grand Prix nach Göteborg gewinnen. Dort wurde er von insgesamt 19 Teilnehmern mit 93 Punkten und dem fünften Platz belohnt.

Israel gab 1973 sein Debüt beim Grand Prix - und gewann bereits drei Mal.