Die Schweizerin Lys Assia ist die Urmutter der Grand-Prix-Sieger. Mit dem Titel "Refrain" gewann sie 1956 den ersten Wettbewerb...
... und wurde in den Jahren 1957 (Platz 8) und 1958 (Platz 2) zur Wiederholungstäterin.
Auch die Niederländerin Corry Broken gehörte 1956 zu den ersten Teilnehmern.
1957 holte sie mit "Net als toen" den Sieg in die Niederlande. Als "alter Hase" trat sie dann im Folgejahr noch einmal an.
Der erste männliche Wiederholungstäter: Udo Jürgens gewann 1966 für Österreich mit "Merci Chérie" den Titel. In den beiden Jahren zuvor landete er immerhin auf den Plätzen 4 und 6.
Mit "Wunder gibt es immer wieder" ging Katja Ebstein 1970 zum ersten Mal an den Grand-Prix-Start. Ein Wunder wurde es zwar nicht, aber dafür ein respektabler dritter Platz für Deutschland. Im Folgejahr ...
... versuchte sie es dann nochmal, aber auch hier holte sie nur Bronze.
Neun Jahre später dann ihr letzter Anlauf. Mit "Theater" holte sie den zweiten Platz.
Ireen Sheer hat auch drei Mal am Grand-Prix-Finale teilgenommen. Allerdings nur ein Mal für Deutschland: 1978 kam sie mit "Feuer" auf den sechsten Platz. 1974 und 1985 war sie die Vertreterin Luxemburgs.
Wind: Deutschlands große Hoffnung in den 80ern. 1985 und 1987 schlitterten sie knapp am Sieg vorbei ...
... und landeten jeweils nur auf Platz 2. 1992 wolle die Band es dann noch einmal wissen. "Träume sind für alle da" belegte aber nur Platz 16.
Auch Malta schickte eine Kandidatin drei Mal ins ESC-Rennen: Chiara. 1998 belegte sie den dritten Platz.
2005 konnte sie ihre erfolgreichste Teilnahme verbuchen. Mit "Angel" schaffte sie den Vizetitel.
Die Folge 3-2-1 hat sie leider nicht geschafft. Ihre dritte Teilnahme brachte ihr nur den 22. Platz.
Und noch eine dreifache Wiederholungstäterin: Anna Vissi startete 1980 für Griechenland, ...
... 1982 für Zypern und ...
... stand 2006 noch einmal in Athen für Griechenland auf der Bühne. Plätze 13, 5 und 9 waren der Lohn.
Über 20 Jahre war sie immer wieder für Schweden am Start: 1983 in München gab Carola in poppigen-80er-Jahre-Farben ihr Grand-Prix-Debüt und holte Bronze.
1991 holte sie mit "Fangad av en stormvind" den Titel.
Viel Wind gab es auch noch einmal 2006 in Athen für Carolas Auftritt: 5. Platz für "Invincible" und die Windmaschine.
Weiter geht es mit den zweifachen Teilnehmern. Die Deutsche Margot Hielscher schaffte 1957 Platz 4 ...
... ein Jahr später dann nur Platz 7.
Mal so, mal so: Siw Malmkvist trat auch zwei Mal im Finale auf. Allerdings nicht für das gleiche Land. 1960 belegte sie für Schweden Platz 10, 1969 startete sie dann für Deutschland. Mit "Primaballerina" landete sie auf dem neunten Platz.
Aus ihm wurde ein Superstar: Cliff Richard vertrat Großbritannien in den Jahren 1968 (Platz 2) ...
...1973 (Platz 3). 1995 wurde er als erster Popstar von Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagen und darf seitdem den Titel Sir führen.
Die Italienerin Gigliola Cinquetti war erst 17 Jahre alt, als sie 1964 den Sieg für Italien holte. Sie galt damit für mehr als zwei Jahrzehnte als jüngste Grand-Prix-Gewinnerin der Geschichte - bis 1986 die erst 13-jährige Belgierin Sandra Kim gewann.
1974 wollte Gigliola es noch einmal wissen - und belegte mit "Si" den zweiten Platz hinter Abba. 1991 stand die Italienierin übrigens noch einmal auf der ESC-Bühne: als Moderatorin beim Song Contest in Rom, gemeinsam mit Toto Cutugno.
Was das Siegertreppchen der Interpreten betrifft, kommt an die Erfolge von Johnny Logan bisher niemand heran. 1980 nahm er zum ersten Mal als Sänger am Wettbewerb teil und bescherte Irland den ersten Platz. "What's Another Year" wurde zum Evergreen.
Do it again, Johnny! 1987 wollte er es noch einmal wissen und gewann den Grand-Prix mit "Hold Me Now".
Und eigentlich hat er sogar noch ein drittes Mal gewonnen: Johnny Logan holte nicht nur selbst zwei Mal den Pokal, sondern komponierte auch noch Linda Martins Siegertitel von 1992.
Auch Niamh Kavanagh hat Irland zwei Mal vertreten. 1993 schaffte sie auf Anhieb mit "In Your Eyes" den Sieg.
Ihre nächste Teilnahme war zwar eine Wiederholungstat, aber nicht was die Platzierung betrifft. 2010 belegte sie mit "It's For You" einen mageren 23. Platz.
Zwei Mal sang Vicky Leandros für Luxemburg: 1967 holte sie mit "L'amour est bleu" einen vierten Platz, ...
... 1972 gelang ihr mit "Aprés toi" der Sieg. Einen dritten Anlauf nahm sie 2006, scheiterte aber im deutschen Vorentscheid.
Mary Roos vertrat Deutschland zwei Mal auf der Grand-Prix Bühne. Ihr Klassiker "Nur die Liebe lässt uns leben" schaffte es 1972 auf den 3. Platz.
Ihr Emanzipations-Song "Aufrecht geh'n" erreichte dagegen 1984 nur Rang 13.
Anne-Marie David holte 1973 mit "Tu te reconnaîtras" einen Sieg für Luxemburg.
Als sie ihr Heimatland Frankreich sechs Jahre später vertrat, schaffte sie es immerhin noch zur Bronzemedaille.
Izhar Cohen und Alpha-Beta waren Israels erste Grand-Prix-Sieger: 1978 holten sie mit "A-ba-ni-bi" den Titel. Noch zwei weitere Versuche unternahm der Sänger mit den krausen Haaren: 1982 scheiterte er im Vorentscheid, 1985 holte er einen 5. Platz.
Das norwegische Duo Bobbysocks startete seine Grand-Prix-Karriere 1971 mit dem Song "Lykken er ..." und landete auf Platz 17.
14 Jahre später dann der zweite Anlauf. Mit "La det swinge" holten sie den Sieg nach Norwegen.
Sieht aus wie ein nordamerikanischer Ureinwohner, ist aber ein nordeuropäischer Sänger: Roger Pontare aus Schweden. Er nahm 1994 und 2000 am Wettbewerb teil.
Der Zypriote Constantinos Christoforou versuchte in den Jahren 1996 und 2005 sein Glück. Die Ergebnisse: die Plätze 9 und 18.
Neben Chiara war Fabrizio Faniello der zweite Künstler, der für Malta mehrfach antrat. An die Erfolge seiner Kollegin kam er aber nicht heran.
Mazedonien setzte 2002 und 2007 auf Karolina Goceva. Platz 14 und 19 - mehr war nicht drin.
Sakis Rouvas stand für Griechenland 2004 und 2009 im Finale. 2006 hatte er die Ehre, an der Seite von Maria Menounos die Show im eigenen Land zu moderieren.
Noch eine Siegerin, die es ein zweites Mal versuchte: Charlotte Nilsson holte 1999 mit "Take Me To Your Heaven" den Grand Prix nach Schweden.
2008 trat sie - inzwischen als Charlotte Perelli - ein zweites Mal auf die ESC-Bühne. Für das Glitzermikro und den Song "Hero" gab es im zweiten Anlauf jedoch nur Platz 13.
Er hat es andersrum gemacht: Erst im zweiten Anlauf holte Dima Bilan den Sieg für Russland. Doch schon 2006 schrammte er mit "Never Let You Go" nur knapp am Sieg vorbei.
2008 dann der Sieg für den in klassischem Grand-Prix-Weiß gewandeten Sänger und sein "Believe". Zur Unterstützung hatte er sich diesmal Star-Geiger und Star-Eislaufkünstler auf die Bühne geholt. Das kam wohl besser an als weißer Flügel und Tänzerinnen 2006.
Mit Dana International versuchte eine weitere Siegerin, ihr Glück zu wiederholen. 1998 holte sie den Sieg für Israel mit "Diva"...
... 2011 sollte ihr der Titel "Ding Dong" auf´s Treppchen helfen. Doch Dana scheiterte bereits im Halbfinale.