Die Gewinnern des rumänischen Vorentscheids, Ester Peony, hält ihre Arme in die Luft. © Facebook Eurovision Romania
Stand: 18.02.19 11:55 Uhr

Rumänien schickt Ester Peony nach Tel Aviv

Die Gewinnern des rumänischen Vorentscheids, Ester Peony, hält ihre Arme in die Luft. © Facebook Eurovision Romania

Fährt für Rumänien zum Eurovision Song Contest nach Israel: Ester Peoniy.

Mit dem Titel "On A Sunday" ist Ester Peony als Überraschungssiegerin aus der rumänischen Vorentscheidung Selecția Națională hervorgegangen. Vier der sechs Juroren - darunter ESC-Siegerin Emmelie de Forest - gaben ihrer bluesigen Ballade über eine gescheiterte Liebesbeziehung die Höchstpunktzahl, und verschafften so der als Ester Alexandra Crețu geborenen Sängerin das Ticket nach Tel Aviv. Die Interpretin, die ihre Kindheit in Kanada verbrachte, schrieb den Song gemeinsam mit Alexandru Șerbu, der Text stammt von Ioana Victoria Badea.

Durchweg hochwertiges Musikangebot

Nach der knapp verfehlten Finalqualifikation von The Humans in Lissabon musste das rumänische Fernsehen schmerzlich erkennen, dass nicht die Anzahl der Vorauswahlrunden für eine erfolgreiche Beitragsfindung entscheidend ist, sondern die Qualität der eingereichten Songs. Nachdem die zuletzt eher zu wünschen übrig gelassen hatte, durfte der Sender in diesem Jahr aus einem durchweg hochwertigen Musikangebot schöpfen. Zudem konnte er showtechnisch auf die Erfahrungen mit dem erfolgreichen Revival des internationalen Festivals Cerbul de Aur zurückgreifen - auch musikalisch mit Festivalsiegerin Inis Neziri als Stargast.

Sieg mit Geschmäckle

Ester Peony

Bürgerlicher Name: Ester Alexandra Crețu
Geburtsort: Bukarest
Geburtsjahr: 1994
Kontakt:
Facebook
Instagram

Im Wettbewerb selbst kämpfte der Belgier Olivier Kaye, der bei dem Traditionsfestival im September den ersten Preis der Jury gewonnen hatte, um den Sieg - mit einem Song von Ovidiu Jacobsen, der sein Land gemeinsam mit Paula Seling 2010 und 2014 vertrat. Auch die drittplatzierte der fünften DSDS-Staffel, Linda Teodosiu, versuchte mit einem Song des schwedischen Komponisten Jonas Thander ("I've been Waiting for this Night", Litauen 2016) ihr Glück. Sie alle hatten am Ende jedoch keine Chance gegen Ester Peony, die von der Jury - in der auch ESC-Siegerin Emmelie de Forest saß - auf Platz eins gehievt wurde, während das Zuschauervotum, anders als noch in den Vorrunden, plötzlich nur noch eins zu sieben zählte.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 17.05.2019 | 01:00 Uhr