Ben Ivory: The Righteous Ones

Er hat dieses jungenhafte Gesicht, das ihn so verletzlich wirken lässt. Vielleicht glaubt man Ben Ivory deshalb auch jedes Wort, das er über die Liebe und das Leben singt. Mit seiner klaren Stimme und kühlem Elektropop im 80er-Jahre-Retro-Stil wollte Ivory beim deutschen Vorentscheid in Hannover punkten. "The Righteous Ones" ist eine Hymne, die sich an Außenseiter und Andersdenkende richten soll. Den Sieg hat sie ihm nicht gebracht.

Pop-Avantgardist und 80er-Aushängeschild

Bildergalerien

Ben Ivory auf der Bühne zum deutschen Vorentscheid „Unser Song für Malmö“ © NDR Fotograf: Rolf Klatt

Androgyner Pop-Avantgardist aus Berlin

Zarte Stimme, gefühlvoller Elektropop. Bilder des Musikers Ben Ivory.

Ben Ivory wird schon jetzt als Pop-Avantgardist und als Aushängeschild des 80er-Revivals gefeiert. Dabei kommt die Karriere des in Berlin geborenen Musikers gerade erst richtig in Schwung. Dass er sich auf irgendeine Weise künstlerisch ausdrücken möchte, war früh klar. Als Kind fing Ben Ivory an zu malen, mit elf Jahren bekam er seine erste Ausstellung. Eigene Gedichte veröffentlichte er mit 13. Außerdem entdeckte er bereits in jungen Jahren sein Faible für Fotografie - später arbeitet der Berliner zwischenzeitlich sogar als Fotograf.

Auch musikalisch machte er seine ersten Gehversuche im Kindesalter: Der Berliner sang in einem Chor, mit dem er auch im Fernsehen auftrat. Mit 14 Jahren gründete er schließlich seine erste Band. Lange Jahre war er später Frontmann der Rockgruppe Splinter X, die sich 2009 auflöste. Jetzt ist Ben Ivory auf Solo-Pfaden unterwegs.

Liebe zu Musik und Mode

Interview

Der Musiker Ben Ivory im Porträt. © NDR Fotograf: Rolf Klatt

Ben Ivory: "Grenzen existieren nur im Kopf"

Er will sich ungern anpassen - der Musiker Ben Ivory im Interview.

Das Verhältnis von Ben Ivory zu seinem musikalischen Schaffen ist für ihn ein ganz besonderes. Er sagt über sich selbst, dass er noch nie zu einem Menschen eine so intensive Beziehung geführt habe, wie zur Musik. Dass dieses Verhältnis gefühlvoll ist, beweist er auf seinen Singles "Perfect Stranger" oder "Better Love". 2013 veröffentlicht er sein erstes Solo-Album "Neon Cathedral", auf dem auch sein Beitrag für den ESC-Vorentscheid zu hören ist.

Doch es gibt noch eine große Liebe im Leben des Ben Ivory: Fashion. Der junge Musiker tummelt sich in der Berliner Mode-Szene, ist schon bei der Modenschau eines befreundeten Designers auf der Berlin Fashion Week aufgetreten und experimentiert selbstbewusst mit verschiedenen Kleidungsstilen. Nicht nur musikalisch, sondern auch modisch orientiert er sich dabei an den 80er-Jahren. Trotzdem wirkt weder sein Style noch seine Musik wie aus einem längst vergangenen Jahrzehnt entrückt oder veraltet. Es ist eher so, als würde Ben Ivory die 80er für sich neu erfinden.

Aktuelle Kommentare
lalala schrieb am 16. Februar 2013 um 16:39 Uhr:

...

Er ist echt klasse super musik sieht noch so jung aus :) [mehr]

Gast schrieb am 15. Februar 2013 um 21:38 Uhr:

wow

Ich bin verliebt.mehr kann ich nicht sagen [mehr]

giotto schrieb am 15. Februar 2013 um 12:32 Uhr:

Klaus Nomi Wiedergänger

Hatten wir schonmal als Klaus Nomi mit anderer Frisur - war damals schon nicht der Brüller! [mehr]

DeisterHexe68 schrieb am 13. Februar 2013 um 21:24 Uhr:

Auch international kommt Ben gut an...

Ich habe heute Vormittag mal auf die internationale Homepage des ESCs geschaut.Da posteten sogar Fans aus Australien und Mexico!Es wurden Kommentare über unsere Songs für Malmö abgegeben.Neben o.g.... [mehr]

BenIvory100 schrieb am 13. Februar 2013 um 21:17 Uhr:

Ben Ivory mit The Righteous Ones wird es weiter schaffen als Cascada. Wer hört bitteschön Cascada ? Ben Ivory singt lieder mit Botschaft und nicht so eine electro Müll wie Cascada. Also mit The... [mehr]

News

Cascada auf der Bühne zum deutschen Vorentscheid „Unser Song für Malmö“ © NDR Fotograf: Rolf Klatt

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Bild-Collage: Mia Diekow, Ben Ivory und Finn Martin © Sony BMG / Warner Music Group Germany / EMI Music Germany, Fotolia Fotograf: Tim Dobrovolny / Katja Kuhl / Lennard Brede, Lusoimages M, Africa Studio

Porträts

Hersi Matmuja, Tijana Dapcevic und Conchita Wurst (Bildmontage) © RTSH, muzika6, saskia etschmaier

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Interview

Thomas Schreiber, ARD Koordinator Unterhaltung © NDR Fotograf: Marcus Krüger