
Europa setzt Emmelie die ESC-Krone auf | Gewinner:
Dänemark | In einem spannenden Finale hat sich die Dänin Emmelie de Forest als Siegerin des Eurovision Song Contest durchgesetzt. Der größte Musikwettbewerb der Welt fand vor 11.000 Fans in Malmö statt.
1956: Gran Premio Eurovisione Della Canzone Europea in Lugano | Gewinner:
Schweiz | Der Kultstatus des ESC war beim ersten Finale in Lugano 1956 noch nicht abzusehen. Spätere Teilnehmer wie Dänemark, Großbritannien und Österreich verpassten schlicht die Anmeldefrist.
1957: Grand Prix Eurovision in Frankfurt am Main | Gewinner:
Niederlande | In diesem Jahr fand das Finale erstmals in Deutschland statt. Dank neuer Regeln durften nun auch Duos auftreten. Der Auftritt der Dänen Birthe Wilke und Gustav Winkler sorgte für viel Gesprächsstoff.
1958: Grand Prix Eurovision De La Chanson Européenne in Hilversum | Gewinner:
Frankreich | International war der Grand Prix 1958 eine Schau der Wiederholungstäter. Gewinner wurde ein Franzose - mit einem Schlaflied.
1959: Grand Prix Eurovision De La Chanson Européenne in Cannes | Gewinner:
Niederlande | Die vierte Auflage des Festivals fand wieder in einer Publikumshalle statt. Veranstaltungsort war Cannes, dessen Filmfestspiel-Glamour auch auf den Liederwettbewerb abfärben sollte.
1960: Eurovision Song Contest in London | Gewinner:
Frankreich | Swinging London war 1960 noch bieder. Entsprechend präsentierten die britischen Gastgeber den ersten Eurovision Song Contest auf der Insel als Veranstaltung des getragenen Unterhaltungsliedes.
1961: Grand Prix Eurovision De La Chanson Européenne in Cannes | Gewinner:
Luxemburg | Erstmals fand das Finale an einem Samstagabend statt, weil dadurch die höchsten Zuschauerzahlen erreicht werden konnten. Tatsächlich entschieden sich 33 Prozent der deutschen Zuschauer für die Show.
1962: Grand Prix Eurovision De La Chanson Européenne in Luxemburg | Gewinner:
Frankreich | Trotz eines neuen Wertungssystems hieß der Sieger des Finales erneut Frankreich. Ungewollte Showeinlage: Im großen Sendesaal des Luxemburger Fernsehens fiel das Licht aus.
1963: Eurovision Song Contest in London | Gewinner:
Dänemark | "Klatschen Sie so stark, dass es fast hysterisch klingt." So wurde 1963 das Londoner Studiopublikum beim ESC 1963 zum Applaus animiert. Dennoch geriet der Abend zu einem handfesten Skandal.
1964: Grand Prix Eurovision in Kopenhagen | Gewinner:
Italien | "Nieder mit Franco, nieder mit Salazar!" Vom Zwischenrufer, der 1964 im Kopenhagener Tivoli auf die Bühne stürmte, bekam das Fernsehpublikum nichts mit.
1965: Gran Premio Eurovisione Della Canzone in Neapel | Gewinner:
Luxemburg | Pop statt Chanson: "Poupée de cire, poupée de son" wurde ein Superhit, France Gall zum Star. Die Französin gewann für Luxemburg den 10. Grand Prix.
1966: Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne in Luxemburg | Gewinner:
Österreich | Im Jahr eins nach France Gall schickten viele Teilnehmerländer niedliche, kleine Mädchen oder junge Frauen ins Rennen.Tatsächlich gewann jedoch ein Mann: Udo Jürgens.
1967: Grand Prix De La Chanson in Wien | Gewinner:
Großbritannien | Besonders festlich war das Finale 1967 im Großen Festsaal der Wiener Hofburg. Dessen ungeachtet trug die spätere Siegerin Sandy Shaw ihr "Puppet On A String" barfuß vor.
1968: Eurovision Song Contest in London | Gewinner:
Spanien | Bei den Veranstaltern der BBC in London war es ausgemachte Sache: Natürlich würde Lokalmatador Cliff Richard mit seinen "Congratulations" die Trophäe erhalten.
1969: Gran Premio De La Cancion De Eurovision in Madrid | Gewinner:
Spanien | Ein historisches Finale: 1969 war das Jahr, in dem es dank Punktegleichstand gleich vier Sieger gab. Den Ersten Rang teilten sich die Niederlande, Großbritannien, Frankreich und Spanien.
1970: Eurovisie Songfestival in Amsterdam | Gewinner:
Irland | Mit modischen Stiefeln und einem knappen Minikleid präsentierte sich Katja Ebstein zwar als modernste Sängerin beim Finale in Amsterdam. Für den ersten Platz reichte es trotzdem nicht.
1971: Eurovision Song Contest in Dublin | Gewinner:
Monaco | Zwar sang die Französin Séverine, die für das Fürstentum Monaco antrat, ihren Titel "Un banc, un arbre, une rue" allein. Doch erst ihr gewaltiger Backgroundchor katapultierte sie zum Sieg.
1972: Eurovision Song Contest in Edinburgh | Gewinner:
Luxemburg | Generalstabsmäßig geplant: Die in Hamburg lebende Griechin Vicky Leandros siegte für Luxemburg mit einem von einem Deutschen komponierten Lied in französischer Sprache.
1973: Concours Eurovision De La Chanson in Luxemburg | Gewinner:
Luxemburg | Wie schon 1968 trat Cliff Richard in Luxemburg als haushoher Favorit auf. Sein "Power To All Our Friends" sollte beim ESC jedoch noch schlechter abschneiden als sein erster Versuch.
1974: Eurovision Song Contest in Brighton | Gewinner:
Schweden | Mit dem Auftritt in Brighton begann Abbas Karriere, "Waterloo" wurde zu einem Riesenhit. Doch der Sieg für das schwedische Quartett war knapper, als die Erfolgslegende glauben macht.
1975: Eurovision Song Contest in Stockholm | Gewinner:
Niederlande | Die bekannte Vergabe von ein bis zwölf Punkten kam zum ersten Mal zum Einsatz. Für Deutschland war es aber nicht das beste Jahr: Joy Fleming landete nur dem 17. Platz.
1976: Eurovisie Songfestival in Den Haag | Gewinner:
Großbritannien | Vier synchron winkende Sänger auf der Bühne: Das war neu im Finale von Den Haag. Brotherhood of Man überzeugten auch mit ihrem engängigen Titel und gewannen für Großbritannien.
1977: Eurovision Song Contest in London | Gewinner:
Frankreich | Keine Experimente! So schien der Slogan der europäischen Jurys in diesem Jahr zu lauten: Mit Marie Myriams "L'oiseau et l'enfant" gewann eine klassischer Grand-Prix-Chanson.
1978: Concours Eurovision De La Chanson in Paris | Gewinner:
Israel | Premiere für Israel: Erst seit sechs Jahren im Grand Prix dabei, holte Izar Cohen mit seiner Band Alpha Beta die begehrte Trophäe für das einzige Teilnehmerland aus dem Nahen Osten.
1979: Eurovision Song Contest in Jerusalem | Gewinner:
Israel | Deutschland schickte eine mongolische Horde nach Israel - Dschinghis Khan kam auf Platz vier. Für Israel schafften Gali Atari & Milk and Honey die Titelverteidigung im eigenen Land.
1980: Eurovisie Songfestival in Den Haag | Gewinner:
Irland | Eigentlich hätte Israel Gastgeber des Finales sein müssen - als Vorjahressieger. Kurzfristig sagte das Land jedoch ab und die Niederlande sprang in die Bresche. 19 Länder konkurrierten um den Titel und manch einer der Teilnehmer ist heute noch bekannt.
1981: Eurovision Song Contest in Dublin | Gewinner:
Großbritannien | Die allerersten Trickkleider: Bei Bucks Fizz wurden die Röcke im Refrain von "Making Your Mind Up" ein gutes Stück kürzer. Lena Valaitis landete auf dem zweiten Platz für Deutschland.
1982: Eurovision Song Contest in Harrogate | Gewinner:
Deutschland | Ein Sieg für Deutschland! Nicole eroberte mit Unschuldsblick und Friedenslyrik die Herzen der europäischen Jurys. Den Frieden besangen auch andere Künstler - doch keine so charmant wie sie.
1983: Eurovision Song Contest in München | Gewinner:
Luxemburg | Die Rückkehr des klassichen Grand-Prix-Schlagers: Corinne Hermès brachte Dramatik, Stimmvolumen und großes Gefühl auf die Bühne. Das übrige Teilnehmerfeld war weit weniger klassisch.
1984: Eurovision Song Contest in Luxemburg | Gewinner:
Schweden | Den Sieg für Schweden trugen Herrey's davon: Mit goldenen Stiefeletten, weißen Hosen und bonbonfarbenen Hemden holten die aus den USA eingeflogenen Mormonen mit ihrem Gute-Laune-Song den Sieg.
1985: Eurovision Song Contest in Göteborg | Gewinner:
Norwegen | Die deutsche Band Wind lieferte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit den beiden Damen von den Bobbysocks. Doch am Ende überzeugten die Norwegerinnen.
1986: Eurovision Song Contest in Bergen | Gewinner:
Belgien | Sandra Kim machte Furore in Norwegen: Die erst 13-jährige Belgierin holte den Sieg mit Enthusiasmus, hoher Stimme und einem umwerfenden 80er-Jahre-Outfit.
1987: Concours Eurovision De La Chanson in Brüssel | Gewinner:
Irland | Bis heute ungebrochen ist der Rekord von Johnny Logan: Keinem anderen Sieger gelang es, den ersten Platz beim Grand Prix zu wiederholen. "Hold Me Now" sang der Ire in Brüssel.
1988: Eurovision Song Contest in Dublin | Gewinner:
Schweiz | In diesem Jahr begann beim Grand Prix eine Weltkarriere: Céline Dion startete mit "Ne partez pas sans moi" für die Schweiz und gewann.
1989: Concours Eurovision De La Chanson in Lausanne | Gewinner:
Jugoslawien | Riva holten mit "Rock Me" den Grand Prix nach Jugoslawien. "Flieger" Nino de Angelo stürzte in Lausanne ab: Platz 14 für Dieter Bohlens Song.
1990: Eurovision Song Contest in Zagreb | Gewinner:
Italien | Der Eiserne Vorhang war gefallen und die Europäer besangen ihr neues Lebensgefühl. Die beste Hymne auf das neue Europa lieferte der Italiener Toto Cotugno: "Insieme" wurde ein Riesenerfolg.
1991: Concorso Eurovisione Della Canzone in Rom | Gewinner:
Schweden | Auftritt einer Grand Prix Königin: Carola aus Schweden holte den Titel. Nach einer dramatischen Abstimmung entschied die EBU: Carola gewann vor der punktgleichen Französin Amina.
1992: Eurovision Song Contest in Malmö | Gewinner:
Irland | Wieder ein Sieg für eine Wiederholungstäterin: Linda Martin war nach 1984 ein zweites Mal dabei. Mit dem zweimaligen Grand Prix Sieger Johnny Logan im Rücken holte sie den Sieg für Irland.
1993: Eurovision Song Contest in Millstreet | Gewinner:
Irland | Ein kleiner Ort in Irland war Austragungsort des Eurovision Song Contest. Niamh Kavanagh, eine Irin mit starker Stimme, räumte ab und holte den Sieg für die grüne Insel.
1994: Eurovision Song Contest in Dublin | Gewinner:
Irland | Die Gastgeber in Dublin wollten es verhindern. Doch der Titel "Rock'n'Roll Kids" wurde der dritte Erfolg Irlands in Folge und zugleich der erste Erfolg für ein Männerduo in der ESC-Geschichte.
1995: Eurovision Song Contest in Dublin | Gewinner:
Norwegen | Wie in den Vorjahren fand das Finale auf der grünen Insel statt. Doch mit Violinen, wenig Melodie und sparsamen 24 Worten Liedtext setzten sich dieses Mal die Norweger an die Spitze.
1996: Eurovision Song Contest in Oslo | Gewinner:
Irland | Erstmals nahm Deutschland nicht am Finale teil. Der Beitrag des singenden Frisörs Leon fiel einer Vorauswahl der Länderjurys zum Opfer, es gab zu viele Bewerber um die Finalplätze.
1997: Eurovision Song Contest in Dublin | Gewinner:
Großbritannien | Die höchste Punktzahl aller Zeiten: Mit 227 Punkten wurden Katrina and The Waves aus Großbritannien unumstrittene Final-Sieger.
1998: Eurovision Song Contest in Birmingham | Gewinner:
Israel | Ein einschneidendes ESC-Jahr: Statt der Jurys gab es ein TED-System und Siegerin wurde die Israelin Dana International, die schon als kleiner Junge davon träumte, beim Grand Prix anzutreten.
1999: Eurovision Song Contest in Jerusalem | Gewinner:
Schweden | Erstmals mussten die Künstler nicht mehr in ihrer Landessprache singen. Charlotte Nilsson holte für Schweden die ESC-Krone.
2000: Eurovision Song Contest in Stockholm | Gewinner:
Dänemark | Überraschungssieg beim 45. Eurovision Song Contest: Die dänischen Olsen Brothers verblüfften mit einem Pop-Schlager, den sie den älteren Frauen gewidmet hatten.
2001: Eurovision Song Contest in Kopenhagen | Gewinner:
Estland | Stadionatmosphäre und mal wieder ein Gewinner, den niemand auf der Rechnung hatte: Mit Tanel Padar, Dave Benton & 2XL aus Estland gewann zum ersten Mal ein Beitrag aus Osteuropa.
2002: Eurovision Song Contest in Tallinn | Gewinner:
Lettland | Estland gab in diesem Jahr den Staffelstab an Lettland weiter: Nachdem 2001 Tanel Padar, Dave Benton und 2XL den Eurovision Song Contest nach Tallinn geholt hatten, gewann Marie N.
2003: Eurovision Song Contest in Riga | Gewinner:
Türkei | Spannung bis zum Schluss: Mit Sertab Erener gewann zum ersten Mal eine Teilnehmerin aus der Türkei den Eurovision Song Contest - mit hauchdünnem Vorsprung vor Belgien und Russland.
2004: Eurovision Song Contest in Istanbul | Gewinner:
Ukraine | Die Ukrainerin Ruslana konnte den Wettbewerb in der Türkei für sich entscheiden - mit der explosivsten Performance des Abends. Ihr Song "Wild Dances" überzeugte in Istanbul.
2005: Eurovision Song Contest in Kiew | Gewinner:
Griechenland | Mit ihrem Song "My Number One" macht sich Helena Paparizou aus Griechenland tatsächlich zur Nummer eins und entscheidet den 50. Eurovision Song Contest in Kiew für sich.
2006: Eurovision Song Contest in Athen | Gewinner:
Finnland | Ausgerechnet die Monster-Rocker Lordi schafften in Athen die Sensation und holten den ersten Sieg für Finnland - mit ihrem Song "Hard Rock Halleluja" und einem gruseligen Outfit.
2007: Eurovision Song Contest in Helsinki | Gewinner:
Serbien | Serbien konnte einen Erfolg verbuchen: Ohne große Bühnenshow überzeugte Marija Šerifovic mit der Ballade "Molitva". Mit 33 Punkten Vorsprung holte sie den Grand Prix 2007 in ihr Land.
2008: Eurovision Song Contest in Belgrad | Gewinner:
Russland | Generalstabsmäßig geplant und abgeräumt: Russland schickte Superstar Dima Bilan ein zweites Mal ins Rennen. Und der holte nach dem zweiten Platz 2006 in Athen 2008 den ersten Platz in Belgrad. Für Deutschland dagegen war das Ergebnis enttäuschend.
2009: Eurovision Song Contest in Moskau | Gewinner:
Norwegen | Eine Show der Superlative bot die russische Hauptstadt beim 54. Eurovision Song Contest. In der Olympiahalle stand die größte Bühne der ESC-Geschichte, dazu kam ein großes Staraufgebot.
2010: Eurovision Song Contest in Oslo | Gewinner:
Deutschland | Nach 28 Jahren hat Deutschland wieder den Eurovision Song Contest gewonnen. Lena holte sich den Sieg in Oslo mit 246 Punkten. Auf dem zweiten Platz landete die Türkei.
2011: Eurovision Song Contest in Düsseldorf | Gewinner:
Aserbaidschan | Ell / Nikki aus Aserbaidschan haben den ESC 2011 gewonnen. Das Duo holte mit seinem Song "Running Scared" nach einem wahren Abstimmungs-Krimi die Trophäe ans Kaspische Meer.
Schweden holt die Krone | Gewinner:
Schweden | Schweden hat den 57. Eurovision Song Contest gewonnen. Loreen trat mit dem Titel "Euphoria" an. Der düster inszenierte Song begeisterte ganz Europa. Roman Lob belegte den achten Platz.
Europa setzt Emmelie die ESC-Krone auf | Gewinner:
Dänemark | In einem spannenden Finale hat sich die Dänin Emmelie de Forest als Siegerin des Eurovision Song Contest durchgesetzt. Der größte Musikwettbewerb der Welt fand vor 11.000 Fans in Malmö statt.

Alle Jahre, alle Länder, alle Punkte: die interaktive Punktegrafik.

Auf eurovision.de stellt Dr. Irving Wolther die teilnehmenden Länder vor.

Irving Wolther taucht für eurovision.de in die Welt der Punktestatistiken ein.








