Eine echte Überraschung unter den "Unser Song für Malmö"-Aspiranten waren "Die Priester", die zusammen mit Sopranistin Mojca Erdman angetreten sind. Der Bandname will keine Metapher sein, kein Künstler-Pseudonym und auch kein säkularer Zynismus. Die drei Bandmitglieder sind von Berufs wegen: Priester. Die drei Gottesmänner machen seit 2011 überaus erfolgreich christliche Popmusik.
Unterstützung erhalten sie von keiner geringeren als Mojca Erdmann, einer professionellen Opernsängerin, die schon bei den Salzburger Festspielen, beim Beethovenfest in Bonn oder an der Metropolitan Oper in New York aufgetreten ist.
Die Priester im Interview über ihre moderne Art des Kirchengesangs.
Die Idee zur ersten Priester-Band der Welt entstand in Rom, wo mit dem Abtprimas Nokter Wolf und dem Zisterzienser-Mönch Karl Wallner zwei Musikbegeisterte aufeinander trafen, die sich das Gleiche fragten: Lässt sich über Popmusik Gottvertrauen an Zuhörer vermitteln? Sie machten sich auf die Suche und fanden in der heutigen Bandbesetzung die drei idealen Persönlichkeiten dafür: Pater Vianney Meister, Abt Rhabanus Petri und Diözesanpriester Andreas Schätzle. Alle drei spielen Instrumente und sind in ihren Kirchenchören aktiv. Eine erste Gemeinsamkeit zu modernen Pop-Acts gibt es damit also schon mal: "Die Priester" sind auf ihre eigene Art ein Casting-Produkt.
Welcher Popmusiker kann schon von sich sagen, 1.200 Jahre Musikgeschichte abzudecken? Die Priester können es - und präsentieren sich als das perfekte Allround-Paket: Von gregorianischen Mönchsgesängen bis hin zu Dance-Beats ist alles dabei. Einige Lieder singen sie auf Latein, andere auf Deutsch. Und das kommt an: Ihre erste CD "Spiritus Dei" haben die Pop-Priester über 100.000 Mal verkauft und eine erfolgreiche Kirchentournee gemacht. Gerade erschien das zweite Werk "Rex Gloriae". Als wäre das alles nicht schon genug des Guten, haben Die Priester noch ein karitatives Ass im Ärmel: 50 Cent jedes verkauften Tonträgers gehen an ein Hilfsprojekt - ein Heim für Waisenkinder in Tansania.
Die "Priester" machen seit 2011 erfolgreiche kirchliche Popmusik.
Mit Mojca Erdmann konnten Die Priester einen funkelnden Stern am Opernhimmel für sich gewinnen. Die 1975 geborene, studierte Sängerin trat schon fast überall auf, wo man nur auftreten kann: Berlin, Wien, München, Nizza, New York, Salzburg - die Liste ist sogar noch viel länger. Bereits als Studentin bekam die Sopranistin Engagements an der Komischen Oper Berlin, an der Deutschen Oper Berlin, in Mannheim und Basel. Mojca Erdmann trat mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem Münchener Kammerorchester und den Berliner Philharmonikern auf. Die gebürtige Hamburgerin ist aber nicht nur viel herumgekommen, sondern bekam auch schon einige Auszeichnungen. Sie gewann beispielsweise 2002 den Bundeswettbewerb Gesang in der Kategorie Konzert und erhielt den Sonderpreis für Zeitgenössische Musik.
Den Gewinnertitel finde ich auch nicht toll, das übliche halt. Die Priester durfte ich auch auf einem Konzert hören. Sofern es denn die Priester waren? Denn gesehen haben wir nichts. MAn hat uns... [mehr]
Konzert in Nürnberg am 14.3.2013 das Konzert war sehr gelungen, die Stimmen und die Austrahlung immer aber in Demut - einfach ganz toll - herzlichen glückwunsch zum gelungenen Auftritt danke. [mehr]
Sorry, vorhin habe ich mich vertippt: Anúna sind ein i r i s c h e s Chor- und Instrumentalprojekt (Internetseite: http://www.anuna.ie/) [mehr]
Herrje, die denken, sie könnten Klassik mit Geistlichem mischen. Da ist aber was gehörig schief gegangen. Mit viel Niveau hat das einstimmig Singen der Priester jedenfalls nichts zu tun. Und wenn man... [mehr]
"Die Priester featuring Mojca Erdmann" haben den Text von "Ave, maris stella" auf das alte französische Weihnachtslied "Noel Nouvelet " gelegt . Dieses wurde vor einiger Zeit schon einmal sehr... [mehr]

Cascada vertreten Deutschland beim ESC-Finale am 18. Mai im schwedischen Malmö.
Die Musiker sprachen im Morgenmagazin über ihren Vorentscheid-Song.

ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber zu "Unser Song für Malmö" .