Franziska Weber aus Saarbrücken war der Hingucker des Abends: Mit platinblonder Perücke und Blümchenkleid legte die junge Sängerin einen beachtlichen Auftritt hin. Sie sang den schwierigen Titel "Love Foolosophy" von Jamiroquai, den sie nach Meinung der Jury sehr gefühlvoll und perfekt "entfunkt" gesungen hatte. Dennoch konnte sie sich nicht durchsetzen und schied aus.
Franziska liebt Norah Jones und Amy Winehouse, Michael Jackson und Aretha Franklin. Außerdem 60er-Jahre Kultbands wie The Doors und Jefferson Airplane, aber auch Björk, Erykah Badu und Jazzlegende Miles Davis. Franziskas Liste ihrer musikalischen Vorbilder ließe sich noch eine ganze Weile so fortsetzen, sie ist lang und führt quer durch die Stilrichtungen - Musik ist nun einmal die große Leidenschaft der 21-Jährigen. Sie selbst singt, spielt Flöte, Klavier und Saxophon.
Größere Auftritte konnte Franziska bis zu ihrem Auftritt bei "Unser Star für Oslo" trotzdem noch nicht vorweisen. Dort war der 21-Jährigen schon allein wegen ihrer platinblonden Frisur die Aufmerksamkeit des Publikums und der Jury sicher. Die junge Frau macht eine Ausbildung zur Kosmetikerin und achtet auf Styling. Franziska mag den spektakulären Auftritt: Üppige Kostüme, imposante Lichteffekte, tolle Tanzeinlagen, diese Dinge gefallen Franziska am Eurovision Song Contest. Nur wirklich gute Musik fände sich leider zu selten, meint die Auszubildende, die letzte Woche Geburtstag hatte.
Einen ganz besonderen Geburtstagswunsch wollte sie sich nun bei der zweiten Vorentscheidsshow erfüllen – den Einzug in die nächste Runde von "Unser Star für Oslo". Dazu hatte sich Franziska den Song "Love Foolosophy" von Jamiroquai ausgesucht. Die britische Funk- und Acid Jazz-Band um Frontmann Jay Kay ist übrigens - wie könnte es anders sein - ein weiteres musikalisches Vorbild der blonden Sängerin.