Sie haben es 2011 bis ins "X Factor"-Finale geschafft, dann war für sie bei der Fernseh-Show Schluss. Dass ihre musikalische Reise jetzt aber erst richtig losgeht, haben Nica & Joe beim deutschen ESC-Vorentscheid in Hannover bewiesen - er mit seinem durchdringenden Tenor und sie mit ihrer Popstimme.
Ihr unverwechselbarer Stil ist geprägt durch ihre unterschiedlichen musikalischen Hintergründe: Nica schwärmte als Teenager für Jazz und die großen Pop-Sängerinnen, Joe war dagegen von Pavarotti, Carreras und Domingo fasziniert. Doch nicht nur musikalisch überwindet das Gesangsduo Grenzen. Auch die Wurzeln von Joseph Guyton und Veronika Belyavskaya sind multikulturell. Er stammt aus dem amerikanischen Michigan, während sie in Moskau, Deutschland und Polen aufwuchs. Aber auch wenn die Freunde ungleich erscheinen, gibt es etwas, das beide vereint: ihr professioneller Background. Joe studierte an der New Yorker "Juilliard School of Music" und im "Placido Domingo Young Artist Program". Nica absolvierte ihr Gesangsstudium am "Conservatorium Maastricht".
Auf der Bühne sind sie ein Traumpaar, privat "nur" Freunde.
Die beiden studierten Sänger lernten sich zwar erst 2011 bei einem Konzert in München kennen, nahmen aber in der Zwischenzeit gemeinsam zwei Alben auf. Das erste heißt "Nica & Joe" und das zweite "Magic Moments". Auf dem aktuellen Album interpretieren sie Hits aus der Popmusik wie "Unfaithful" von Rihanna oder "Wovon sollen wir träumen" von Frida Gold in ihrem klassisch-poppigen Stil mit Opern-Einschlag.
Beim ESC-Vorentscheid ging das Gesangsduo mit dem Lied "Elevated" an den Start. Das Stück stammt aus der Feder von David Jürgens, Alexander Komlew und Daniel Eisenlohr. Sie schrieben bisher unter anderem Texte für Christina Stürmer, Monrose und Max Mutzke. Dass Nica und Joe bereits eine kleine ESC-Leidenschaft haben, zeigt sich auf ihrem aktuellen Album: Darauf gibt es den Gewinnersong aus 2012 - Loreens "Euphoria" - in einer ganz eigenen Nica-&-Joe-Fassung zu hören.
Wow ein toller Song und die Mischung der zwei Musikrichtungen ist einfach genial. Schade, dass so ein super Song mit so einem hohen Potential nicht gewürdigt wird! [mehr]
Der Song ist nicht schlecht, aber ist ganz sicher kein Titel der es im ESC weit bringen würde, dafür ist er zu unscheinbar. [mehr]
waren die Einzigen, bei denen man von Musik, von Stimmen, von Gesang sprechen kann. (Ist subjektiv, ich weiß). Dennoch kann man den Veranstaltern der vergangenen und dieses Jahres nur raten: "Holt... [mehr]
Ich weiß nicht warum, aber jedes mal bekomme ich Gänsehaut. Der Song berührt und die Kombination finde ich einfach klasse. Super Duo.... Schade das es nicht geklappt hat. Vielleicht beim nächsten... [mehr]
Recht guter Song mit Klasse Stimmen - leider untergegangen. Mehr davon! [mehr]

Cascada vertreten Deutschland beim ESC-Finale am 18. Mai im schwedischen Malmö.

ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber zu "Unser Song für Malmö" .