1971: Eurovision Song Contest in Dublin

  • Teilen

1971: Eurovision Song Contest in Dublin

Neues Jahr, gleiches Spiel - zumindest für Deutschland: Wieder vertrat die aus der Liedermacherszene kommende Katja Ebstein ihr Heimatland und wieder errang sie den dritten Platz. Siegerin im Gaiety Theatre in Dublin wurde die Französin Séverine, die für das Fürstentum Monaco mit dem Titel "Un banc, un arbre, une rue" an den Start ging.

Historie

Die Finalteilnehmer 1971

Séverine zog mit ihrem schwungvollen und siegesbewussten Auftritt die Juroren schnell auf ihre Seite. Im gleichen Jahr war sie mit ähnlichen Stimmungsschlagern auf Bühnen und bei Fernsehshows in Deutschland ein gern gesehener Gast. Gegen so viel Enthusiasmus war die Ebstein chancenlos. Ebenso erging es der Österreicherin Marianne Mendt mit "Musik", die auf dem 16. Rang landete. Im Gegensatz zu Séverine stand beiden aber eine längere Gesangs-Laufbahn bevor, der einen als Protestsängerin, der anderen als Jazzerin und Schauspielerin.

Wissenswertes

Malta nahm erstmalig am Wettbewerb teil. Joe Grech landete aber mit "Marija L-Maltija" auf dem letzten Platz.

Das Teilnahme-Reglement wurde gelockert. Nun waren auch Gruppen mit maximal sechs Teilnehmern zugelassen.

MEHR ZUM THEMA

Weitere Informationen

16. Eurovision Song Contest

Datum: 3. April 1971
Gastgeber: Dublin / Irland
Teilnehmer: 18
Abstimmungs-Modus: Jurywertung