Alle Finalteilnehmer stehen fest

von Simone Nebelsieck

Eythor Ingi für Island im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contests © NDR Fotograf: Rolf Klatt Aus einem Dorf mit 1.400 Einwohnern auf die ESC-Bühne: Der Isländer Eythor Ingi Gunnlaugsson ist im Finale. Die Würfel sind gefallen: Alle Tickets für das Finale des Eurovision Song Contest 2013 in Malmö sind verteilt. Im zweiten Halbfinale konnten sich die letzten zehn Kandidaten für die Endrunde am 18. Mai qualifizieren. Die Gastgeberin des Abends, Moderatorin Petra Mede, verkündete am Ende einer zweistündigen, musikalisch bunt durchmischten Show, wer am Sonnabend um den Sieg beim weltgrößten Musikwettbewerb singen darf. Im Finale sind ByeAlex aus Ungarn, Farid Mammadov aus Aserbaidschan, Sophie und Nodi aus Georgien, Cezar aus Rumänien, Margaret Berger aus Norwegen, Eythor Ingi Gunnlaugsson aus Island, Dorians aus Armenien, Krista Siegfrids aus Finnland, Gianluca Bezzina aus Malta und Koza Mostra & Agathonas Iakovidis aus Griechenland.

Die Finalisten wurden in unbestimmter Reihenfolge bekannt gegeben. Wer es unter die besten Zehn schaffte, haben sowohl eine Jury als auch das Fernsehpublikum entschieden. Anders als beim ersten Halbfinale am 14. Mai, war Deutschland an diesem Abend stimmberechtigt. Die deutschen Zuschauer konnten also telefonisch, per SMS und erstmals auch per App mitbestimmen, welche Teilnehmer in das Finale einziehen.

Die zehn Finalisten aus dem zweiten Halbfinale
KandidatTitel
Aserbaidschan: Farid Mammadov"Hold Me"
Finnland: Krista Siegfrids"Marry Me"
Malta: Gianluca Bezzina"Tomorrow"
Island: Eythor Ingi Gunnlaugsson"Ég á líf"
Griechenland: Koza Mostra & Agathonas Iakovidis"Alcohol Is Free"
Armenien: Dorians"Lonely Planet"
Ungarn: ByeAlex"Kedvesem"
Norwegen: Margaret Berger"I Feed You My Love"
Georgien: Sophie und Nodi "Waterfall"
Rumänien: Cezar"It's My Life"

Schweizer liegen online vorn

Screenshot des NDR Social Stream beim ersten ESC-Halbfinale am 14. Mai 2013 © NDR Während die Künstler auf der Bühne standen, wurde auf Twitter, Facebook und im Livechat fleißig diskutiert. Genau wie beim ersten Halbfinale war die Beteiligung im Social Web dieses Mal wieder überwältigend. Etliche ESC-Fans diskutierten mit, als die Kandidaten um die Wette sangen. Im Livestream auf eurovision.de konnten die User sich die Show anschauen und nebenher die unterhaltsamsten Kommentare aus Facebook, Twitter und dem Livechat verfolgen oder mitkommentieren. In einem Online-Voting vergaben die User außerdem selbst Punkte für die Auftritte. Die Band Takasa aus der Schweiz schaffte es zwar nicht ins Finale, lag aber mit durchschnittlich 7,4 Punkten bei den eurovision.de Nutzern auf Platz eins. Dahinter folgte die Norwegerin Margaret Berger mit durchschnittlich 6,9 Punkten. Den dritten Platz belegten gleich zwei Kandidaten mit einer durchschnittlichen Punktzahl von 6,8: Gianluca Bezzina aus Malta und der Isländer Eythor Ingi kamen in der User-Wertung gleich gut an. Die rote Laterne ging mit nur 4 Punkten an Esma & Lozano aus Mazedonien (FYR).

Bereit für das große Finale

Mit den zehn Künstlern aus dem zweiten Halbfinale sind alle Startplätze verteilt und der Final-Show am 18. Mai steht nichts mehr im Wege. Im ersten Halbfinale am 14. Mai hatten sich bereits zehn Kandidaten für die Show am Sonnabend qualifiziert. Automatisch beim Finalabend dabei sind die fünf großen Geldgeber-Nationen Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien sowie das Gastgeberland Schweden. Die große Final-Show wird im Fernsehen live im Ersten und online auf eurovision.de im Livestream übertragen.