Marija Sestiç vertritt Bosnien-Herzegowina 2007 beim Grand Prix © NDR Foto: Rolf Klatt

Bosnien-Herzegowina: Marija Sestiç

"Rijeka Bez Imena" so hieß der Titel, mit dem die Sängerin Maria Sestiç nach Helsinki fuhr. Bosnien-Herzegowina setzte mit dem "namenlosen Fluß" wie schon 2006 auf eine gefühlvolle Balkan-Pop-Ballade. Hari Mata Hari kamen damals auf den dritten Platz und bescherten Maria Sestiç damit einen direkten Startplatz im Grand Prix Finale 2007.

Für Maria Sestiç war es bereits das zweite Mal, dass sie Bosnien-Herzegowina beim Eurovision Song Contest vertreten wollte. 2005 kam sie bei dem damals noch stattfindenden Vorentscheid auf einen vierten Platz. Es gewann damals die Mädchen-Band Feminnem, die am Ende im Finale in Kiew auf dem vierzehnten Platz landete. 2007 musste Maria Sestiç keinen langwierigen Vorentscheid mitmachen, sondern wurde vom nationalen Fernsehsender direkt bestimmt.

Fundierte Musik-Ausbildung

Marija Sestiç vertritt Bosnien-Herzegowina 2007 beim Grand Prix © NDR Foto: Rolf Klatt

Marija Sestiç vertrat Bosnien-Herzegowina

Seit ihrem sechsten Lebensjahr macht sie Musik. Mit dreizehn begann sie an der Musik Akademie in Banja Luka Klavier zu studieren. Mittlerweile - gerade einmal mit Anfang 20 - arbeitet sie selbst als Professorin für Klavier an der Akademie. Die junge Sängerin hat in ihrem Leben bislang zahlreiche Preise gewonnen, unter anderem als "Beste Newcomerin" beim International Music Festival Banja Luka 2003. Die Musikalität liegt in ihrer Familie, immerhin hat ihr Vater Dusan Sestiç die neue Nationalhymne des Landes namens "Intermeco" komponiert.

Die Noten für "Rijeka Bez Imena" stammten aus der Feder von Goran Kovaãiç, aber eine neue Hymne für den Grand Prix erfand er nicht. Der "namenlose Fluss" erhielt einfach zu wenig Punkte und versiegte kurz vor den Top Ten auf Rang elf.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 12.05.2007 | 21:00 Uhr