Bosnien-Herzegowina: Mija Martina

Mija Martina beim Eurovision Song Contest 2003

Die junge Mija Martina kann nach Angaben des bosnisch-herzgowinischen Fernsehens schon auf viele Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken: Mit drei Jahren soll sie ihren ersten Talentwettbewerb gewonnen haben und gilt jetzt als echtes Showtalent. Den ersten professionellen Auftritt legte Mija Martina allerdings erst mit 16 hin. Ihre Kostüme und Choregrafien entwirft die Sängerin seitdem selbst.

Mit dem Mikrophon in der Hand arbeitet Mija Martina aber auch, wenn sie nicht gerade an einem der zahlreichen Musik-Festivals in Bosnien-Herzegowina teilnimmt: Die Sängerin präsentiert eine Musiksendung im Fernsehen und arbeitet als Journalistin. Dabei ist Mija Martina gleichzeitig damit beschäftigt, ihre Abschlüsse an der High School und an einer Musikschule zu machen. Außerdem spielt die Sängerin auch noch Klavier und Flöte.

Den ersten Platz beim nationalen Vorentscheid „BH Eurosong 2003“ hat die Sängerin der Entscheidung einer Jury zu verdanken. Eigentlich sollte der Kandidat aus Bosnien-Herzegowina per Televoting entschieden werden. Die Leitungen brachen jedoch unter der großen Zahl der Anrufer zusammen, sodass eine Jury Mija Martina zur Siegerin der Show bestimmte.

Referenz zu Tom Jones

Das Strickmuster ihres Songs „Ne Brini (Could It Be)" erinnert in einigen Passagen an „Sexbomb“ von Tom Jones. Mija Martina selbst stört das nicht: „Wenn mein Lied mit einem solchen Hit verglichen wird, ist das wunderbar.“ Das temporeiche Discostück wurde von zwei Frauen getextet und geschrieben, die Mija Martina als Interpretin dafür ausgewählt hatten. In Riga wurde sie auf den 16. Platz gewählt.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 24.05.2003 | 21:00 Uhr