Freistil

Freistil 2003 bei der Generalprobe zum deutschen Vorentscheid beim Grand Prix, konnten sich aber nicht qualifizieren © dpa Foto: Wulf Pfeiffer

"Eigentlich wollten wir Fußballprofis werden", hat Philipp, der Sänger der Stuttgarter Band mal verraten. Dafür hat das Talent der jungen Männer jedoch nicht gereicht - aber für den vielversprechenden Beginn einer Pop-Karriere. Ihren Einstieg hatten Simon, Fabian, Philipp und Nico allerdings schon Anfang der 90-Jahre, als sie mit gebrauchten Instrumenten und Verstärkern einfach anfingen, gemeinsam Musik zu machen.

Nach einem Ausflug in den HipHop hat sich die Band nun ganz dem deutschen Pop verschrieben: von fetzig bis soft-romantisch. Der Einfluss ihres Förderers Hartmut Engler von der Gruppe Pur ist nicht zu überhören. Anders als andere Boygroups bestechen die vier von Freistil jedoch nicht durch besonders komplizierte Tanzfiguren, sondern bringen selbst komponierte und getextete Lieder auf die Bühne.

Davon konnten sich schon die Besucher von O-Town-Konzerten überzeugen, bei denen Freistil als Vorgruppe auftrat. Eine Eigenkreation ist auch die Ballade "Hörst du meine Lieder", mit dem Freistil an alte Erfolge anknüpfen konnten, doch nicht über die Vorrunde des Vorentscheids hinweg kamen.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 07.03.2003 | 20:15 Uhr

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