Griechenland: Mando

Mando beim Eurovision Song Contest 2003

Für Griechenland ging 2003 die in ihrem Land sehr bekannte und gefeierte Sängerin Mando an den Start. Die junge Griechin landete in den letzten Jahren einen Hit nach dem anderen und ist eine der ersten griechischen Künstlerinnen, die einen eigenen Fanclub vorzuweisen hat.

Mando, die eigentlich Adamantia Stamatopoulou heißt, wurde in Piräus geboren. Ihre Eltern - der Vater Jazzpianist, die Mutter Opernsängerin - entdeckten schon früh das musikalische Talent ihrer Tochter. Bereits mit vier Jahren konnte Mando Opernarien, Jazz- und Gospelstücke singen. In einem nationalen Konservatorium erhielt sie schon in jungen Jahren Unterricht in Piano und Musiktheorie. Nebenbei nahm sie Tanzstunden und Gesangsunterricht.

Im Alter von 14 Jahren spielte Mando bereits im Musical "Jesus Christ Superstar" mit. Vier Jahre später unterschrieb sie ihren ersten Plattenvertrag und brachte gleich ein erfolgreiches Album heraus. Anschließend lebte sie fünf Jahre in Amerika und nahm Gesangsunterricht bei Hal Sheaffer, der schon mit Barbra Streisand und Liza Minelli gearbeitet hat. Zurück in Griechenland produzierte sie mit der Plattenfirma Minos sechs weitere Alben und wechselte anschließend zu Sony Music. Hier veröffentlichte sie weitere drei Alben.

Mando hat viele ihrer Songs selbst komponiert, zudem schreibt sie auch für andere nationale und internationale Musiker. Die besten Ideen kommen ihr zumeist beim Komponieren auf der Gitarre. Ihr auffälliges Domina-Outfit verschreckte wohl Europas Zuschauer im Finale ein wenig - nur Platz 17.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 24.05.2003 | 21:00 Uhr

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