Illegal 2001

Illegal 2001 beim deutschen Vorentscheid 2001 © dpa Foto: Rainer Jensen

"Spaß ist für uns von Anfang an am wichtigsten gewesen". Dass dieses Zitat nach wie vor seine Berechtigung hat, hört man der Musik von Illegal 2001 mehr als deutlich an.

Die Erfolgsgeschichte der fünf Illegalen, die auf satte Rockmusik mit deutschen Texten setzen, startete 1991 in Schleswig-Holstein und präsentierte sogleich ein besonderes Qualitätsmerkmal des illegalen Fünfers - das Durchhaltevermögen: "Wir muckten zunächst an jeder Steckdose", erinnern sich die Musiker.

Mit Erfolg. Denn schon bald folgten die Szene-Läden, und bereits im Sommer 1992 spielten Illegal 2001 vor bis zu 50.000 Leuten.

1993 schließlich erschien das im Eigenvertrieb veröffentlichte Debüt-Album "Skandal". Mit dem Ergebnis, dass Illegal 2001 schon kurz darauf einen Plattenvertrag in der Tasche hatten und ihre Karriere auf professioneller Ebene weiterführten.

Im Mai 2001, pünktlich zum Vorentscheid, erschien die Single "Wir trinken gern" - eine weitere Perle deutscher Popmusik, mit der Illegal 2001 die deutsche Wirtschaft (und besonders die um die Ecke) gehörig ankurbelten. Beim Vorentscheid gab es Selters statt Sekt: Illegal 2001 kamen nicht unter die ersten Drei.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 02.03.2001 | 20:15 Uhr

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