Isgaard

Isgaard 2003 bei der Generalprobe zum deutschen Vorentscheid beim Grand Prix, konnte sich aber nicht qualifizieren © dpa Foto: Wulf Pfeiffer

Beim Vorentscheid 2002 verzauberte in der Abstimmungspause eine glasklare Stimme das Publikum. "Ein schöner Tag" von der Avantgarde-Gruppe Schiller entführte die Zuschauer in höhere Sphären, die Stimme gehörte der Gastsängerin Isgaard.

Isgaard, das ist isländisch und heißt soviel wie Eisgarten. Ihre musikalische Laufbahn begann als Teenagerin im Kirchenchor, führte über klassischen Gesangsunterricht bis hin zum Studium des Operngesangs. Doch: "Auf einer Opernbühne zu stehen und immer wieder Mozart, Verdi und Puccini zu singen - nein, das waren mir zu verstaubte Aussichten und bestimmt nicht mein Ziel", sagt Isgaard.

Da kommen ihr moderne Projekte wie das des Elektro-Duos Schiller gerade recht. 2003 wollte Isgaard beim Grand Prix nicht nur in der Abstimmungspause auftreten, sondern sich mit ihrer elfenhaften Stimme eine Fahrkarte nach Riga ersingen. Verlorene Liebesmüh: Die sphärische Ballade "Golden Key" kam nur bis in die Vorrunde.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 07.03.2003 | 20:15 Uhr

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