Marquess: Spanische Klänge beim Vorentscheid

Sänger Sascha Pierro von Marquess © NDR Foto: Lamprecht

Die vier Musiker von Marquess hatten bereits eine beachtliche Karriere im Musikbusiness hinter sich, bevor sich Frontmann Sascha Pierro mit Keyborder Christian Fleps, Gitarristen Dominik Decker und dem Bassisten Marco Heggen zu Marquess zusammenschlossen. So spielten sie zuvor in verschiedenen Bands oder arbeiteten als Produzenten für Künstler wie Marla Glen oder Patrick Nuo.

Im Sommer 2006 folgte dann die Gründung von Marquess: Der Titel "El Temperamento" wurde auf Anhieb der Sommerhit des Jahres. Auch wenn sie einen Teil ihrer Songs auf Spanisch singen – Wurzeln hat keiner der vier Musiker in dem südeuropäischen Land. Frontmann Sascha Pierro ist Deutsch-Italiener, der Rest der Band kommt aus Deutschland.

"Wir lieben die spanische Kultur"

Marquess bei den Proben © NDR Foto: C. Lamprecht

Aber es gibt natürlich einen Bezug zur Spanien. So ist das jüngste Album, "Frenetica", auf Mallorca entstanden. Und sie sagen von sich selbst, dass alle Bandmitglieder die spanische und südamerikanische Musik und Kultur lieben. Außerdem verfüge Spanisch über besondere Variationen und Dialekte, die es interessant machten, in dieser Sprache zu singen, so die Band.

Mit einem spanischen Lied wollten sie das Ticket nach Belgrad lösen: "La Histeria", war der Titel ihres Beitrags. Für Frontmann Pierro war das übrigens nicht der erste Auftritt bei einem nationalen ESC-Vorentscheid: 2003 trat er mit dem Titel "Wenn Grenzen fallen" an. Gegen Carolin Fortenbacher und die No Angels kamen die Jungs aus Hannover nicht an.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 06.03.2008 | 20:15 Uhr