Martin Vucic vertrat Mazedonien beim ESC 2005 © NDR Foto: Klatt

Mazedonien: Martin Vucic

Beim Vorentscheid in Mazedonien ging es in diesem Jahr hoch her. Nach Verkündung des Endergebnisses machten die Anhänger der unterlegenen Aleksandra Pileva ihrem Unmut lautstark Luft. Handgreiflichkeiten unter den Fanlagern konnten gerade noch verhindert werden. Ursache des Streits: Das Endergebnis - zu gleichen Teilen zusammengesetzt aus einem Televoting, der Wertung einer Fachjury und der Meinung des Studiopublikums - spiegelte nicht das öffentliche Meinungsbild wieder. Martin Vucic, der Sieger des Abends, bekam 24 Punkte; die zweitplatzierte Pileva kam auf 14 Punkte. In absoluten Zahlen erzielte die junge Sängerin allerdings gut sechsmal so viele Stimmen wie Vucic, die Juryentscheidung widersprach komplett der Meinung des Volkes.

Martin Vucic mit Tänzerinnen © NDR Foto: Rolf Klatt

Platz 16 belegte der Sänger Martin Vucic mit dem Titel "Make My Day".

Nichtsdestotrotz reiste Martin Vucic mit seinen Titel "Make My Day" nach Kiew. Nach einem neunten Platz im Halbfinale konnte der junge Sänger jedoch im Finale das internationale Publikum nicht von sich überzeugen. Sein Auftritt wirkte trotz der eifrigen Unterstützung seiner Tänzerinnen ungelenk und stimmlich nicht immer sicher. Da half es auch nicht, dass sich Vucic gegen Ende des Songs selbst an die überdimensionierten Drums wagte. Platz 16.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 21.05.2005 | 21:00 Uhr

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