Monaco: Séverine Ferrer

Die Monegassin Séverine Ferrer und einer ihrer Tänzer beim Halbfinale © NDR/Klatt Foto: Rolf Klatt

Zufall oder Vorsehung? Für Monaco ging beim 51. Eurovision Song Contest die Sängerin Séverine Ferrer an den Start. Ihr Vorname steht für den bisher einzigen Sieg des Fürstentums beim Eurovision Song Contest: 1971 sang Josiane Grizeau unter ihrem Künstlernamen Séverine in Dublin den monegassischen Siegertitel "Un banc, un arbre, une rue". Einen Vorentscheid musste Séverine Ferrer nicht überstehen, um ihre Chance beim Grand Prix zu bekommen. Die Monegassen entschieden sich in einer internen Auswahl für die 28-jährige Künstlerin von der französischen Insel La Réunion.

Der verantwortliche Sender des Fürstentums hat aber keine Expedition zum Indischen Ozean organisiert, um eine geeignete Kandidatin zu finden. Séverine Ferrer hat ihre Heimatinsel bereits 1991 verlassen, um ihre Karriere als Sängerin, Schauspielerin und Schriftstellerin in Paris voranzutreiben.

Gestrandet im Halbfinale

Ebenso exotisch wie die Interpretin war ihr Wettbewerbsbeitrag: Der französisch-polynesische Text von "La coco-dance" weckt mit dem Sound der Pazifikinsel Tahiti Lust auf eine Fernreise. Aber anscheinend weckte er im Halbfinale von Athen nicht die Lust auf einen Telefonanruf. Séverine Ferrer strandete mit ihrem Beachpop unsanft auf Rang 21 und die Monegassen müssen weiter auf den ersten Sieg seit 1971 warten.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 20.05.2006 | 21:00 Uhr

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