Drei der sechs Jungs von ' No Name' © Rolf Klatt

Serbien und Montenegro: No Name

Im Vorfeld des ESC gab es um die Jungs von No Name einige Querelen. Bereits beim serbisch-montenigrischen Vorentscheid gab es einen Eklat: Die zweitplatzierte Jelena Tomasevic bekam von den vier serbischen Juroren hohe Punktzahlen, die vier montenegrinischen Jury-Mitglieder gaben ihr hingegen geschlossen null Punkte. Als Gewinner ging die Gruppe No Name aus dem Abend hervor.

Drei der sechs Jungs von ' No Name' © AP

Die Boygroup No Name startet mit viel Wirbel in den Wettbewerb.

Der Vorgang veranlasste Zeljko Joksimovic, Komponist von Tomasevics Titel und ESC-Teilnehmer des vorigen Jahres, die Abstimmung öffentlich zu kritisieren. Er bezeichnete die Wahl gegenüber esctoday.com als "zutiefst unfair".

Für zusätzliches Aufsehen sorgte der EBU-Beauftragte Svante Stockselius mit der Ankündigung, man gehe Hinweisen nach, es handele sich beim Siegertitel um ein Plagiat. Nach zwei Wochen der Ungewissheit verkündete Stockselius Ende März, die Vorwürfe hätten sich nicht bestätigt, es handele sich nicht um eine Kopie. Zu den Vorgängen beim Vorentscheid äußerte sich Stockselius nicht.

Erfolgreiche Folk-Ballade "Zauvijek Moja"

Für die sechs jungen Männer von No Name, die bislang nur wenig Bühnenerfahrung sammeln konnten, war die ESC-Teilnahme ihr bislang größter Erfolg seit der Gründung des Sextetts vor anderthalb Jahren. Mit ihrer folkloristischen Ballade "Zauvijek Moja" und einer schwungvollen Bühnenshow fuhren sie im Finale für Serbien-Montenegro den siebten Platz ein.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 21.05.2005 | 21:00 Uhr