Weißrussland: Polina Smolova

Polina Smolova lässt sich auf Händen tragen © Ert

Dass bei den nationalen Vorentscheiden Juroren und Fernsehzuschauer gemeinsam über das Wohl und Wehe der Kandidaten entscheiden, ist zunächst nichts Außergewöhnliches. In Weißrussland geschieht dies aber nicht in einem Durchlauf, sondern in zwei streng getrennten Verfahren. So hatten am 10. Februar die weißrussischen Televoter zwar die Wahl zwischen 15 Interpreten, aber einen Sieger durften sie nicht bestimmen. Die drei Bestplatzierten dieser Abstimmung qualifizierten sich lediglich für die nächste Prüfung: Hinter verschlossenen Türen traten Helena Grishanova, die Gruppe Lyavony und Polina Smolova vor den Augen einer Jury gegeneinander an. Am 27. Februar verkündeten die Experten dann ihre Favoritin: Polina Smolova fährt mit dem Song "Mum" für Weißrussland zum Halbfinale in Athen am 18. Mai.

Erfolg im zweiten Versuch

Die 25-jährige Sängerin aus Minsk versuchte 2004 zum ersten Mal ihr Glück beim weißrussischen Vorentscheid. Trotz der damaligen Niederlage ging es für ihre Musikkarriere in den nächsten zwei Jahren steil bergauf: 2005 veröffentlichte die Absolventin der Weißrussischen Staatsuniversität für Kultur und Kunst ihr Debütalbum "Smile".

In der Qualifiaktion von Athen konnte Polina Smolova das Vertrauen der weißrussischen Experten aber nicht zurückzahlen. Der Song für ihre "Mama" landete in der Gunst der Televoter nur auf dem vorletzten Platz und Weißrussland hatte damit auch im dritten Anlauf den Einzug ins Finale verpasst.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 20.05.2006 | 21:00 Uhr

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