Constantinos Christoforou präsentiert seinen Titel "Ela Ela" © NDR Foto: Rolf Klatt

Zypern: Constantinos Christoforou

Die Verantwortlichen des zypriotischen Fernsehsenders CyBC hatten die Voraussetzungen für ein aussichtsreiches Abschneiden ihres Landes geschaffen: Mit Constantinos Christoforou nominierten sie 2005 einen ebenso erfahrenen wie erfolgreichen Sänger, der es bei seinen bisherigen ESC-Teilnahmen jeweils unter die Top Ten geschafft hatte: 1996 wählten die Zuschauer den Griechen mit seinem Titel "Mono yia mas" auf den neunten Platz, 2002 schaffte es Christoforou mit seiner Boygroup One auf Rang vier.

Ein Liebhaber des Eurovision Song Contest

Constantinos Christoforou vertrat Zypern beim ESC 2005 © NDR Foto: Klatt

Tanzbar mit Ethno-Pop-Elementen ist der Song "Ela Ela" des Sängers Constantinos Christoforou.

Über seine dritte Teilnahme sagte Christoforou gegenüber esctoday.com: "Der Eurovisions-Liebhaber ist zurück. Ich denke, es ist sehr wichtig, dass der teilnehmende Künstler den Eurovision Song Contest wirklich liebt und nicht bloß mitmacht, um seine Karriere voranzutreiben."

Christoforou wurde in Limassol auf Zypern geboren. Mit 17 erhielt er als erster Künstler des Landes für sein Album drei Platin-Auszeichnungen, was ihn zu einem nationalen Star machte und zu seiner Teilnahme beim Eurovision Song Contest 1996 in Norwegen führte. 1999 nahm er das Angebot an, Sänger der ersten griechischen Boygroup "One" zu werden. Nach vier erfolgreichen Jahren mit der Band und zahlreichen Preisen entschied sich Christoforou im Herbst 2003 für eine Solo-Karriere. Sein Album stieg auf Platz eins der griechischen Airplay-Charts ein, seine zweite CD verkaufte sich ein Jahr später nicht minder erfolgreich.

In Kiew trat Christoforou mit der Eigenkomposition "Ela Ela" ("Komm") an, einer Dance-Nummer mit Ethno-Pop-Elementen. Dem internationalen Publikum gefiel es nur mäßig. Es wählte Christoforous Titel auf Platz 18.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 21.05.2005 | 21:00 Uhr