Stand: 19.03.13 14:24 Uhr

Porträt

Dirk Scherer: Ein Typ aus "High Fidelity"

von Barbara Domschky
SWR 3 Moderator Dirk Scherer © SWR 3

Auch 2013 ist Dirk mit seiner ESC-Expertise beim Songcheck dabei.

Mixtapes für Freunde machen - eine der Gemeinsamkeiten von Dirk Scherer und Rob Gordon, dem Romanheld aus Nick Hornbys "High Fidelity", eines von Dirks Lieblingsbüchern. Schon als Kind beglückt der SWR3 Musikexperte sein Umfeld regelmäßig mit einer Auswahl seiner Lieblingssongs und hört begeistert eine US-Radiostation, die aus Frankfurt für die GIs in Deutschland sendet. So entstehen massenweise Kassetten mit Liedern unbekannter Bands. Die Mixtapes macht er noch heute, doch inzwischen nicht nur für seine Freunde, sondern für das ganze SWR3 Land. Seine flotten Sprüche trainiert er nach Aussage seiner Kollegen mit amerikanischen Sitcoms, Mystery- und Mafia-Serien.

"Amore-Meister landet weit oben"

Eurovision Song Contest -

"Die Italiener muss man immer auf dem Schirm haben", sagt SWR3 Musikexperte Dirk Scherer. Er sieht das Land beim ESC 2013 weit vorne - wen sonst noch, verrät er im Video.

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Zum Konzert nach Paris

Aufgewachsen 1981 mitten im idyllischen Westerwald, zieht es Dirk zum Studium der Kultur- und Medienwissenschaften nach Siegen und Duisburg. 2007 lässt er sich bei Radio Köln zum Rundfunk-Redakteur ausbilden und landet zwei Jahre später als Musikredakteur bei SWR3. In Baden-Baden betreut er als Redakteur die TV-Sendungen EinsPlus-Shows BEATZZ in concert und EinsPlus Charts. Zum Entspannen hört er gerne Musik der isländischen Electro-Klangvirtuosen Sigur Rós und fährt für ein gutes Konzert auch schon mal quer durch Europa. Welches hat ihn besonders beeindruckt? Der Auftritt von Singer/Songwriter Josh Ritter im "Cafe de la Danse" in Paris. Beides hat mit der Krawallmucke seiner Teenager-Tage nicht mehr viel zu tun.

Spontaninterview vorm ESC-Finale

Sein besonderes ESC Erlebnis hat Dirk 2011 in Düsseldorf: Bei der wichtigen Generalprobe am Vorabend des Finales macht er für die ARD Radiosender Live-Schalten vor den Garderoben der Künstler. Als er mit dem aserbaidschanischen Sänger Eldar Qasımov von Ell / Nikki ins Gespräch kommt, stimmt dieser trotz Nervosität sofort einem kleinen Interview zu. Somit hat er den späteren Gewinner kurz vor seinem wichtigen Auftritt vor dem Mikrofon. Diese Spontaneität ist für Dirk das Tolle am ESC: "Es gibt einfach keinen anderen Musikwettbewerb, der sich selbst nicht so ernst nimmt und bei dem jeder jedem den Sieg gönnt."

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 18.05.2013 | 21:00 Uhr

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