Stand: 10.11.14 11:00 Uhr

Zweiter Anlauf, gleicher Song

In unserem Bewerber-Check gehen wir der Frage nach, wer von den Bewerbern es bis ins Clubkonzert schafft und damit die Chance auf die Wildcard beim deutschen Vorentscheid "Unser Song für Österreich" hat.

Eurovision.de-Autorin Nicole Janke hat unter der Menge an Bewerbern das Dortmunder Quartett Klangpoet mit ihrem Song "What I’ve Got“ herausgefischt.

Viel Bart und viel Gefühl

Die Band Klangpoet in ihrem Video zu "What I’ve Got"

Klangpoet setzen auf multikulti: In ihrem Song mischen sie deutsche, englische und türkische Textpassagen.

Akustische Gitarre, dezenter Grundrhythmus und einfühlsamer Gesang: Klangpoet setzen auf leise Töne. Die drei Musiker, zwei davon mit beeindruckendem Vollbart, und Sängerin Leonie schicken mit "What I’ve Got" ein Liebeslied ins Rennen, das unter die Haut geht. Das Quartett aus Dortmund mixt nicht nur Soul, Pop und Hip-Hop gekonnt, sondern präsentiert auch eine sprachliche Mischung: Neben deutschen gibt es englische und türkische Textpassagen. Das macht das Lied interessanter und spiegelt die multikulturelle Zusammensetzung der Band.

Zweiter Anlauf

Die Vier haben Talent und sind im Ruhrgebiet bereits Lokalmatadoren. Ob es für die große Bühne reicht? Mir fehlt das Unverwechselbare - ich denke an Songs von Freundeskreis oder Xavier Naidoo wenn ich "What I’ve Got“ höre. Hinzu kommt, dass sich Klangpoet bereits für das Clubkonzert im Februar 2014 für "Unser Song für Dänemark“ mit diesem Lied beworben hatten. Ihren zweiten Anlauf hätten sie besser mit einem neuen Song genommen.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 05.03.2015 | 20:15 Uhr

ESC Logo
Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: https://www.eurovision.de/Klangpoet-im-ESC-Bewerbercheck,bewerbercheck154.html