Ukraine: Zentrales ESC-Team tritt zurück

Leiterin des NTU-Produktionsteams Victoria Romanova © NTU

Auch Victoria Romanova wirft als Produzentin das Handtuch.

Die Probleme bei der Organisation des Eurovision Song Contest 2017 reißen nicht ab: Mit einem Paukenschlag haben zentrale Mitglieder des leitenden Produktionsteams des ESC in Kiew ihren Rücktritt verkündet. Das berichtete eurovision.tv am Montag. Demnach wurde die EBU am 10. Februar darüber informiert, dass Executive Producer Oleksandr Kharebin und Victoria Romanova ihr Amt nieder legen. Gleiches gilt für Iryna Asman, Commercial Director, und Event Manager Denys Bloshchynskyi. Sicherheitschef Oleksii Karaban soll das Rücktrittsschreiben ebenfalls unterzeichnet haben.

Darin heißt es, dass das Team sich unter den gegebenen Bedingungen nicht in der Lage sieht, seine Arbeit fortzuführen. Die Team-Mitglieder hätten nicht genügend Freiheiten gehabt, ihre Arbeit sei blockiert worden.

Im Laufe der vergangenen Monate hatte es immer wieder Verzögerungen und Probleme in den verschiedensten Bereichen bei der Organisation des Wettbewerbs gegeben. Im November war bereits der Chef des ukrainischen Staatsfernsehens, Surab Alassanija, zurückgetreten.

EBU: Zeitplan muss eingehalten werden

Die EBU gab zu den aktuellen Rücktritten zunächst nur ein allgemeines Statement ab, in dem die Gründe für den Rücktritt nicht weiter kommentiert wurden. Darin heißt es: "Dieses Team hatte eine zentrale Rolle in der Planung des diesjährigen Eurovision Song Contest." Trotz der personellen Veränderungen müsse der Sender UA:PBC sicherstellen, dass der Zeitplan eingehalten werde.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 13.05.2017 | 21:00 Uhr

Stand: 13.02.17 18:22 Uhr