Estland: Neiokõsõ

Neiokõsõ trat 2004 für Estland an © picture-alliance / dpa Foto: Timur Nisametdinov

Der Auswahl eines Titels für den Eurovision Song Contest ging in Estland 2004 ein heftiger Streit voraus. Nach dem miserablen Abschneiden der Band Ruffus im vergangenen Jahr geriet die Expertenjury in die Kritik. Rufe nach einem öffentlichen Auswahlverfahren wurden laut. Das estnische Fernsehen entschied sich, in diesem Jahr erstmals dem Publikum die Wahl zu lassen.

Die Zuschauer stimmten mit großer Mehrheit für die fünfköpfige Girlband Neiokõsõ und ihren Song "Tii". Anu Taul, Triinu Taul, Astrid Boning, Diana Pold, Kadri Uutma and Peeter Jogioja sangen ihren Titel in südestnischem Dialekt Võro. Das estnische Fernsehen hatte dies im Vorfeld allen Teilnehmern erlaubt. Auch im Halbfinale in Istanbul am 12. Mai sang die Gruppe das Stück auf Võro. Am Ende standen sie auf dem 12. Platz und verpassten knapp das Finale.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 15.05.2004 | 21:00 Uhr

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