1985: Eurovision Song Contest in Göteborg

Bobbysocks, Hanne Krogh und Elisabeth Andreasson, vertreten Norwegen 1985 beim Grand Prix und belegen den 1. Platz  Fotograf: EPA

Zwei Norwegerinnen gewannen den ESC in Göteborg: die Bobbysocks.

Bis zur fünftletzten Wertung führte die deutsche Gruppe Wind mit "Für alle" das Teilnehmerfeld beim Song Contest in Göteborg an, dann musste sie doch dem norwegischen Frauenduo Bobbysocks mit dem Titel "La det swinge" den Vortritt lassen. Es war das erste Mal, dass das skandinavische Land den Grand Prix gewann.

Die beiden Sängerinnen Hanne Krogh und Elisabeth Andreasson hatten sich allerdings schon zuvor - getrennt voneinander und erfolglos - beim Song Contest versucht. Die Sympathien des Publikums und der Jurys erwarben sich die beiden Frauen vor allem mit ihrem fröhlichen und strahlenden Auftritt.

Wissenswertes

  • Vorbereitung ist das halbe Leben: Das norwegische Gewinner-Duo Bobbysocks wärmte sich vor dem Wettbewerb in einem Musikclub in Göteborg auf.

  • Moderatorin Lill Lindfors beglückwünschte die Gewinner mit den Worten: "I’m so pleased, you won. Norway so often loses."

Auch Ralph Siegel, der im deutschen Vorentscheid mit seinen Kandidatinnen Heike Schäfer und Caro Pukke noch an Wind gescheitert war, war in Göteborg mit von der Partie. Für Luxemburg hatte er ein Sextett auf die Beine gestellt, in dem Ireen Sheer und Chris Roberts mitsangen. Der Beitrag "Kinder, Children, Enfants" landete auf dem 13. Platz.

Dass während der Show keine Langeweile aufkam, dafür sorgte die schwedische Moderatorin Lill Lindfors. In der Pause zwischen den Vorträgen und der Wertungen verlor sie auf der Bühne plötzlich den unteren Teil ihres Kleides und stand in Shirt und Slip da. Lächelnd löste sie an ihren Schultern einige Bänder und war wieder im Abendkleid zu sehen.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 04.05.1985 | 21:00 Uhr

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Weitere Informationen

30. Eurovision Song Contest

Datum: 4. Mai 1985
Gastgeber: Göteborg / Schweden
Teilnehmer: 19
Abstimmungsmodus: Jurywertung