Stand: 18.03.14 11:03 Uhr

Emma Marrone: Gespannt auf Europa

Die italienische Sängerin Emma Marrone in Köln bei "Unser Song für Dänemark". © NDR/Rolf Klatt Foto: Rolf Klatt

Emma Marrone vertritt Italien in Kopenhagen mit "La mia città".

In wenigen Wochen wird Emma Marrone 30 Jahre alt - nach dem Finale in Kopenhagen, bei dem die gebürtige Florentinerin ihre Heimat Italien beim Eurovision Song Contest vertreten wird. In Köln hat die Sängerin ihren ESC-Beitrag "La mia città" bei "Unser Song für Dänemark" vorgestellt. Vor ihrem Auftritt haben wir sie kurz zum Interview getroffen.

Wie gefällt Ihnen deutsche Musik?

Marrone: Ich kenne keine deutsche Musik, tut mir leid. Ich bin zum ersten Mal in Deutschland.

Was für einen Eindruck haben Sie von Köln gewonnen?

Marrone: Alles ist sehr ruhig, sehr sauber, die Leute sind sehr nett. Es ist eine tolle Stadt.

Welche anderen Städte Europas kennen Sie?

Marrone: London. Ich fahre kaum im Urlaub, weil ich so viel arbeite.

Was bedeutet Ihnen Sanremo?

Marrone: Es war eine großartige Gelegenheit für mich, weil es die wichtigste Musikshow Italiens ist.

Hat es Sie sehr überrascht, dass Sie vor Sanremo bereits für den ESC nominiert wurden?

Marrone: Auf jeden Fall, das war eine große Überraschung, ich fühle mich geehrt, Italien zu vertreten. Das ist eine große Chance für meine Arbeit.

Was bedeuten Ihnen die Ikonen aus den Sechzigern wie Mina oder Rita Pavone.

Marrone: Sehr viel. Mein erster großer Auftritt, als ich neun Jahre alt war, war "Grande, grande grande" von Mina Mazzini.

Wann haben Sie zum ersten Mal vom ESC gehört?

Marrone:  Als meine Kollegen Nina Zilli, Marco Mengoni und Raphael Gualazzi aufgetreten sind. Natürlich kannte ich schon vorher den ESC. Aber diese Kollegen haben den Wettbewerb wieder bekannt gemacht. Davor gab es eine längere ruhige Phase.

Sind die Künstler wie Domenico Modugno und Franco Battiato in Ihren Augen eher Große der Branche oder die Senioren des Festivals?

Marrone: Das sind sehr wichtige Künstler und italienische Superstars der Musikgeschichte.

Wie wichtig ist es, bei einer so großen europäischen Show teilzunehmen?

Marrone: Das ist sehr wichtig für mich, ich habe bislang nur in Italien gesungen. Ich bin neugierig, wie man mich in Europa wahrnimmt.

Sie sind sozial engagiert ...

Marrone: Ich besuche Kinder im Krankenhaus und unterstütze die Krebsforschung aufgrund meiner persönlichen Geschichte (Die Sängerin hat vor einigen Jahren selbst eine Krebserkrankung überwunden, Anm. d. Red.).

Die Fragen stellten Jan Feddersen und Jörg Jacobsen

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 10.05.2014 | 21:00 Uhr